Viktorija Kaminskaite, soprano
Die gebürtige
Litauerin Viktorija Kaminskaite ist
seit der Spielzeit 2008/2009 festes Ensemblemitglied an der Oper
Leipzig,wo sie in Partien wie Pamina (Zauberflöte),
Donna Fiorilla (Turco in Italia),
Gretel (Hänsel und Gretel), Donna
Anna (Don Giovanni), Micaela (Carmen), Musetta (Boheme), Najade (Ariadne auf
Naxos), Ninetta (Liebe zu den drei
Orangen), Ismene (Alceste),
Sacerdotessa (Aida) zu erleben war.
In
der Spielzeit 2011/12 debütiert sie in der Partie der Violetta Valery in La Traviata, und in der Neuinszenierung
von Das schlaue Füchslein, sowie in Carmina Burana von Orff in der Partie
Catulli Carmina.
In der Saison 2010/2011 sang sie in der Premiere der
Neuinszenierung Hänsel und Gretel
unter der Leitung von Ulf Schirmer. Weiters erfolgte Ihr Debüt als Fiordiligi
in der Inszenierung von Peter Konwitschny. Sie sang weitere Partien wie
Musetta, Pamina, Donna Fiorilla, Ismene und die 4. Magd in der Elektra.
Ihre ersten Erfahrungen auf der
Opernbühne sammelte sie in den Hochschulproduktionenvon Brittens Turn of the Screw als Gouvernante, in
der Titelpartie von Händels Alcina
sowie als Blumenmädchen im Wagners Parsifal
an der Oper Leipzig. Im Rahmen eines EU-Stipendiums sang sie Zerlina an der
Komischen Oper Berlin.
In der Spielzeit 2006/2007 trat sie ihr erstes Festengagement
am Anhaltischen Theater Dessau an, wo sie unter Johannes Felsenstein arbeiten
konnte. Dort war sie u. a. als Pamina (Zauberflöte),
Xenia (Boris Godunov), Philine (Mignon) und Mascha (Zarewitsch) zu erleben.
Auf der Konzertbühne war sie u.a. in Bachs Weihnachtsoratorium, Jauchzet Gott in allen Landen, Haydns Schöpfung und Jahreszeiten, Mozarts Requiem,
Krönungsmesse, Messe c-moll und Exultate
Jubilatae sowie Brahms Ein deutsches
Requiem zu erleben. In einer konzertanten Aufführung mit Fernsehübertragung
von Ranzatos Paese dei campanelli
sang sie unter der Leitung von Fabio Luisi und war unter seiner Leitung
auch in Mendelssohn-Bartholdys Elias
mit dem MDR-Sinfonieorchester und Chor zu hören. Das gleiche Werk sang sie auch
in der Münchener Philharmonie an der Seite von Bo Skohvus. Mit den Stuttgarter
Philharmonikern war sie unter Leitung von Gabriel Feltz in Beethovens 9. Symphonie zu hören, und war dort
später auch als Rezia in Webers Oberon sowie
Mahlers 2. Symphonie zu Gast.
Vikorija
Kaminskaite besuchte schon als Kind ein Kunstgymnasium M.K.Čiurlionis, später
studierte sie an der Litauischen Musikakdemie Chorleitung und begann
anschließend ihr Gesangsstudium an der Hochschule für Musik und Theater
in Leipzig bei Helga Forner und Regina Werner-Dietrich. Derzeit arbeitet
sie mit Peter Berne. Sie absolvierte Meisterkurse: bei Daphne Evangelatos,
Carlos Montane, Grace Bumbry, Edith Wiens und Simon Estes.
2006 gewann sie
den ersten Preis beim A. Lortzing-Wettbewerb in Leipzig.