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Innerhalb kurzer Zeit, konnte sich der junge Countertenor Terry Wey aufgrund bedeutender Debüts einen Namen machen, darunter Schwetzinger Festspiele mit Thomas Hengelbrock; Ludwigsburger Festspiele und Württembergische Staatsoper Stuttgart mit Michael Hofstetter; Les Arts Florissants mit William Christie u.a. in London, New York und Paris oder Les Musiciens du Louvre mit Marc Minkowski. Die Saison 2008/09 beginnt für Terry Wey mit einem Bach-Kantaten-Projekt unter Thomas Hengelbrock u.a. in Köthen, Baden-Baden und Bremen. Außerdem gastiert er bei den Ludwigsburger Schlossfestspielen in der Titelrolle von Petrus und Magdalena von Hasse. An der Oper Bonn ist er unter der Leitung von Rubén Dubrovsky in der von Werner Schroeter inszenierten Neuproduktion von Vivaldis Orlando Furioso als Ruggiero zu hören. In Luxemburg singt er unter der Leitung von Thomas Hengelbrock Legrenzis Giustino. Anschließend gibt er in Nürnberg sein Rollendebüt als Orfeo in einer konzertanten Aufführung der Gluck-Oper. Unter Frieder Bernius übernimmt er die Altpartie in Händels Messiah in Aufführungen in Essen und Cremona. Alternierend mit David Daniels singt er den Arsace in einer Neuproduktion von Händels Partenope mit den Talens Lyriques unter Christophe Rousset. Danach debütiert er am Teatro Real Madrid in einer von William Christie dirigierten Neuproduktion von Monteverdis Ritonro d’Ulisse in Patria. Bei den Händelfestspielen Halle und bei den Bregenzer Festspielen ist er in einem von Nico and the Navigators choreographierten Händel-Projekt Anaesthesia zu erleben.
Aufsehen erregte der 1985 in der Schweiz geborene Countertenor Terry Wey bei einem Wettbewerb in Österreich 2005, bei dem er sowohl die Jury unter dem Vorsitz Fabio Luisis als auch die Presse von seinem Ausnahmetalent überzeugte. Sehr schnell folgten die ersten Anfragen von Opernhäusern und Festivals. An der Oper Bonn übernahm Terry Wey zu Beginn der Spielzeit 06/07 die Partie des Oberon in Brittens Midsummer Nights Dream von Franco Fagioli. Mit der Lautten Compagney Berlin gastierte er in Contis David in Halle und Dresden. Es folgten die Debüts bei den Schwetzinger Festspielen (Giustino) und Ludwigsburger Schlossfestspielen (Bach: Messe h-moll). Solokonzerte führen den Künstler mit Barockensembles wie dem Wiener Bachconsort, der Wiener Akademie, dem Clemencic Consort, dem französischen Barockensemble Café Zimmermann oder dem Almayne Consort zusammen. Bereits im Sommer 2006 sang er mit grossem Erfolg in einer Festival-Produktion von Händels Ottone.
Von 1994 – 1998 war Terry Wey führender Sopransolist der Wiener Sängerknaben und studierte in Folge Gesang bei Silvija V. Purchar, KS Kurt Equiluz sowie an der Konservatorium Wien Privatuniversität bei Christine Schwarz. 2004 und 2005 gewann er das Förderungsstipendium des MIGROS-Gensosenschaftsbundes und der Ernst-Göhner-Stiftung in Zürich.
Terry Weys besonderes Interesse an Renaissancemusik führte 2004 zur Gründung des Vokalensembles Cinquecento, welches 2007 bereits die zweite CD beim britischen Label hyperion herausbrachte. Er ist ebenfalls regelmäßig gern gesehener Gast beim Huelgas Ensemble unter Paul van Nevel, u.a. im Concertgebouw Amsterdam und der Philharmonie Luxemburg.
Auf CD liegt außerdem die Gesamtaufnahme von Tomaso Albinonis Serenata Il Nascimento dell’ Aurora (Oehms Classics OC 913) mit dem Clemencic Consort vor.
2008/09
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