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Auf Einladung von Placido Domingo begann Sabina Cvilak die Saison 2007/08 mit einem triumphalen Debüt in Washington als Mimi in Bohème. Die Washington National Opera lud sie darauf umgehend ein, auch in der kommenden Saison nach Washington zu kommen, um die Partie der Liu sowie die der Micaela zu übernehmen. Im Laufe der Saison wird sie außerdem die Nedda in Pagliacci sowie erstmals die Fiordiligi in Cosi fan tutte am Nationaltheater Maribor singen. In Konzerten ist sie in Brüssel und in Haydns Schöpfung unter der Leitung von Peter Schreier in Lille zu hören. Die junge slowenische Sopranistin Sabina Cvilak konnte sich im Sommer 2006 unter der Leitung von Daniel Harding als Erste Dame bei den Wiener Festwochen und beim Festival von Aix-en–Provence einem internationalen Publikum in einer Neuproduktion der Zauberflöte vorstellen. Mit dieser Partie eröffnete sie auch die Saison 2006/07 im Theater an der Wien unter der Leitung Fabio Luisis als auch im Grand Théâtre de Luxembourg. Zu weiteren Verpflichtungen zählten eine szenische Version von Mozarts Requiem und das Rollendebüt als Marguerite in einer Neuproduktion von Goundos Faust am Slowenischen Nationaltheater Maribor. Mit Marek Janowski sang sie Konzerte mit dem Orchestre Philharmonique de Monte Carlo (Wagners Parsifalkonzertant inMonaco und VerdisQuatri Pezzi Sacri in derAlten Oper Frankfurt).
Aufsehen erregte Sabina Cvilak durch ihre in der Saison 2003/04 kurz hintereinander erfolgten Debüts an der Hamburgischen Staatsoper (Liu), der Finnish National Opera Helsinki (Liu), dem Teatro Giuseppe Verdi Trieste (Michaela), dem Savonlinna Opera Festival (Antonia) und beim Wiener Klangbogen (Aminta/Re Pastore). In der Saison 2004/05 wurde Sabina Cvilak in Wien als Karajan-Stipendiatin ausgezeichnet und festes Mitglied der Wiener Staatsoper, an der sie u.a. als Woglinde in Rheingold unter Simone Young und in Götterdämmerung unter Peter Schneider sowie in Daphne unter Semyon Bychkov und zusammen mit Simon Keenlyside in der Zauberflöte zu hören war. Zum Auftakt der Saison 2005/06 gab die Sopranistin an der Seite von Janez Lotric ihr Rollendebüt als Nedda in konzertanten Gala-Aufführungen der Pagliacci. Im Konzertbereich konnte Sabina Cvilak eine Folge wichtiger Debüts absolvieren: mit Fabio Luisi sang sie beim MDR, unter der Leitung von Mikko Franck war sie in Brüssel, unter der Leitung von Marek Janowski erstmals in Dresden und mit Berlioz’ Enfance du Christ erstmals in der Slowakischen Philharmonie Bratislava zu hören.
Sabina Cvilak wurde 1977 in Maribor/Slowenien geboren. Nach der Matura 1996 studierte sie Gesang bei Prof. Annemarie Zeller und belegte Gesangskurse bei Kurt Widmer in Ljubljana. Im selben Jahr war sie Preisträgerin beim Wettbewerb für junge Musiker in Ljubljana. 1999 gehörte sie zu den Finalistinnen im Gesangswettbewerb Otta Ondina in Maribor und gewann im Jahr 2000 den Förderpreis beim Gesangswettbewerb Ferruccio Tagliavini. Im Juni 2000 schloss sie ihre erste Diplomprüfung im Hauptfach Gesang mit Auszeichnung ab.
2007/08
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