Rubén Dubrovsky - conductor back


HAENDEL / GIULIO CESARE / THEATER KIEL / October 2009
Gastdirigent Rubén Dubrovsky hatte keine Mühe, das Kieler Orchester wieder auf barocken Stil einzustellen. Wichtigen Anteil daran hatte das Continuum mit Cembalo, Theorbe und Violoncello. Insgesamt entstand eine packende, abwechslungsreiche und hoch qualifizierte Aufführung. Das wurde denn auch ausgiebig mit Händen und Füßen bejubelt.
Wolfgang Butzlaff, Schleswig-Holsteiner Zeitungsverlag, 12.10.2009

Das gilt auch für das Dirigat des „historisch informierten“ Gastes am Pult: Rubén Dubrovsky fordert die gut disponierten Kieler Philharmoniker zum Mitfiebern heraus. Das aggressive Bühnengeschehen findet sein Echo in sportiv straffen, aber sängerfreundlich reaktionsschnellen und dynamisch gezähmten Orchesterwellen. In Sachen Händel-Swing und -Klangphantasie wird die Aufführung im Laufe der Serie noch gewinnen können.
Christian Strehk, Kieler Nachrichten, 11.10.2009


SOLER / L'ARBORE DI DIANA / PALAU DE LES ARTS VALENCIA / December 2008
"
Baroque specialist Rubén Dubrovsky led a crisp, light reading of a delightful score."
Opera News, 28.12.2008

"Der argentinische Dirigent Rubén Dubrovsky dirigierte die Musiker des Orchesters des Palau, die unter Zubin Mehta und Loren Mazel in den letzten zwei Jahren zu einem der besten spanischen Klangkörper geworden sind. Dubrovsky hat sich einen Namen als Spezialist für alte Musik gemacht. In Wien, wo er das Bach Consort leitet und ständiger Gast am Musikverein ist.
Er holte aus der vielseitigen und ungemein witzig angelegten Partitur alles heraus, was Martin i Soler hineingepackt hat: ein bisschen Mozart, ein bisschen Gluck und ein bisschen von sich selbst. Eine Mix, der dank seiner musikalischen Leitung deutlich erkennbar wurde. Dubrovsky zeigte, dass "L'arbore di Diana" vielleicht die wienerischste Oper des Spaniers ist."
www.klassikinfo.de/Baum-der-Diana.668.0.html

"Auch wenn Rubén Dubrovskys Gebärden noch etwas jungendlich erscheinen mögen, so ist das Resultat doch sehr viel versprechend. Das Orchester der Comunitat Valenciana, hier in reduzierter Besetzung, ist traumhaftes Werkzeug für jeden jungen Dirigenten, und das Ergebnis ist unwiderstehlich. Orchester und Stimmen klingen großartig in diesem Saal, in welchem zum ersten Mal eine szenische Aufführung stattfindet."
ABC.es, 23.12.2008

"Also if Rubén Dubrovsky’s gestures might still seem somewhat youthful, the results are very promising indeed. The orchestra of the Comunitat Valencia, in reduced instrumentation, is a wonderful instrument for every young conductor, with irresistible results. Orchestra and voices sound beautifully in the auditorium, which hosts for the first time a staged production."
ABC.es, 23.12.2008

"… die Stimmen wurden unterstützt von einem guten Orchester, das souverän von Rubén Dubrovsky geleitet wurde. Es gelang eine dem Werk gerecht werdende Interpretation, die wieder aufgenommen und zudem auf DVD erscheinen soll."
ABC.es, 02.01.2009

"… the vocals were supported by a good orchestra, competently conducted by Rubén Dubrovsky. A successful interpretation that fully lives up to the oeuvre, with its remounting and DVD release already envisaged."
ABC.es, 02.01.2009

"… das Orchester folgte auf frische, aufgeweckte und subtile Weise der flexiblen Leitung des Argentiniers Rubén Dubrovsky. Das Publikum reagierte mit enthusiastischen Ovationen."
Levante-EMV, 23.12.2008

"… the orchestra followed the versatile direction of Argentinean Rubén Dubrovsky in a fresh, attentive and subtle manner. The audience responded with enthusiastic ovations."
Levante-EMV, 23.12.2008

"Rubén Dubrovskys dynamische Leitung eines gut aufeinander abgestimmten Orchesters mit Kompetenz in historischer Aufführungspraxis im Hinblick auf Vibrato, Artikulation und Tempogestaltung, ist der beste Beweis dafür, dass Martin í Soler wesentlich mehr als nur als eine Fußnote im Oeuvre von Mozart ist."
Avui, 28,12.2008

"... the dynamic direction of Rubén Dubrovsky, with an orchestra with well arranged historic presentation – vibrant, articulated, and well-timed – is the best proof that Martín i Soler is much more than just a footnote in the lifework of Mozart."
Avui, 28.12.2008

"Der Argentinier Rubén Dubrovsky am Dirigentenpult stellte sich als große Überraschung heraus. Der junge Dirigent, welcher sich im Bereich der Barockmusik vor allem in Wien einen guten Ruf gemacht hat, hinterließ durch seine überaus bemerkenswerte Interpretation der Partitur einen äußerst positiven Eindruck. Die Darbietung des Orchesters, abermals in bester Verfassung und ohne Zweifel der wertvollste Bestandteil des Palau, war ein purer Genuss."
MusicWeb International, Dezember 2008

"The Argentine - though of Polish origin - conductor Rubén Dubrowsky was a major surprise at the pit. This young conductor has already a good reputation in baroque music, particularly in Vienna, and his reading of the score was more than remarkable leaving an extremely positive impression. The Orchestra was once again at its best, a real luxury,and without a doubt the Palau de les Arts greatest asset."
MusicWeb International, December 2008


VIVALDI / ORLANDO FURIOSO / OPER BONN / October 2008
Im Orchestergraben agiert ein ambitioniertes, fachkundiges und stilvoll präpariertes Barockensemble mit dem Beethoven Orchester Bonn unter der sensiblen und wachen Leitung von Rubén Dubrovsky. Sein Dirigat ist offen und direkt, die Schönheiten der Melodien bekommen Raum und Luft, und sämtliche Fäden zu Bühnen- und Istrumentalsolisten werden souverän gesponnen und koordiniert.
Das Opernglas, 12/08

Musikalisch ist die Produktion in allen Belangen ausgezeichnet … Das Beethoven Orchester zeigt, dass es im barocken Opernidiom mittlerweile zu Hause ist. Leichtigkeit, Vitalität und Klangflexibilität lassen nichts zu wünschen übrig. Das geht auf das Konto des herausragenden Rubén Dubrovsky am Pult, der Stimmen und Instrumente so temperamentvoll wie handwerklich souverän durch die Klippen der Partitur steuerte.
Kölner Stadt-Anzeiger, 21.10.2008

Das Musikalische fand auf schönstem Niveau statt. Dirigent Ruben Dubrovsky hat seine kleine Bestzung höchst transparent behandelt. Mit Terry Wey hörte man als Ruggiero einen Countertenor von einschmeichelnder Stimmführung. Ein Schmuckstück, die Aufführung.
Kölnische Rundschau, 20.10.08

Die berühmte Arie des Ruggiero „Sol da te mio dolce amor“, die der junge Countertenor Terry Wey mit hinreißend schöner, gefühlvoller Stimme singt. Das die Regie nicht in Aktionismus flüchtet, bekommt der Oper gut. Zumal die schlichtweg exquisit geratene, vom Premierenpublikum stark umjubelte musikalische Seite dies auch überflüssig macht. Der in Wien wirkende Argentinier Ruben Dubrovsky gibt in Bonn ein sehr eindrucksvolles Debüt als Operndirigent.
Er gestaltet den instrumentalen Part ausgesprochen farbig, von der furiosen Ouvertüre bis zur Ausgestaltung der Rezitative, die bei aller angewandten Kenntnis historischer Aufführungspraxis alles andere als akademisch ausfällt. Wie unbekümmert er dem 280 Jahre alten Werk neues Leben einhaucht, zeigt sich besonders schön an der „Follia“, in der die Continuo-Gruppe plötzlich klingt wie ein Schlagzeugensemble.
Das Beethoven Orchester kann es durchaus mit manchem Spezialensemble für alte Musik aufnehmen. Im Orlando klingt es aus dem Orchestergraben jedenfalls stilecht barock.
Generalanzeiger Bonn, 20.10.08

(The famous Ruggiero-aria „Sol da te mio dolce amor" was sung by young counter-tenor Terry Wey with ravishingly fine and lyric voice.
The fact that stage direction does not rely on actionism suits the opera, the more so as the utterly exquisite musical realization, enthusiastically acclaimed by the audience, would make such efforts redundant. Argentine conductor Ruben Dubrovsky, who is based in Vienna, makes an impressive debut as opera-conductor in Bonn. He designs the instrumental part downright colourful, varying from a powerful ouverture to an exceptionally unacademic recitative interpretation despite applied knowledge of historically informed performance.
How light-heartedly Dubrovsky brings to live the 280-years-old work becomes especially apparent in the "Follia", where the Continuo-group all of a sudden sounds like a drum-ensemble. The Beethoven Orchestra’s performance is undoubtedly of a standard comparable to several specialised early music ensembles; in Orlando, the colour of the orchestra tone can be considered original baroque.)

"In Bonn feierte Ruben Dubrovsky ein sehr beachtliches Operndebüt als Dirigent. Das Bonner Beethovenorchester hat sich darauf eingelassen, die Formen- und Klangmöglichkeiten der Barockmusik auszuprobieren - das Ergebnis ist hocherfreulich. Mit feinem Hinhören auf die Sänger, überraschend vielseitiger Artikulation der Streicher und ganz viel treibender Energie vom Dirigentenpult wird der dreistündige Abend trotz vieler Wiederholungen in den Arien (mit wunderbar fantasievollen Variationen) nicht langweilig. Ein großer Abend an der Oper Bonn."
Opernwelt, 11/2008



„Markenzeichen der vom argentinischen Cellisten Rubén Dubrovsky geleiteten Streichergruppe ist der herb-frische Sound… musikantischer Elan, geigerische Virtuosität, Homogenität des Zusammenspiels lassen so gut wie keinen Wunsch offen… Jubel schon zur Pause im randvoll besetzten Brahmssaal.“
DIE PRESSE

"Technische Perfektion und konzeptuelle Klarheit …Der Fluss, die Vitalität, die Vorliebe zum Kontrast und die Feinheit im Ausdruck ermöglichten einen hohen musikalischen Genuß“
CATALUNYA MÚSICA

„Bei seinem ersten Auftritt auf der Iberischen Halbinsel zeigte das Bach Consort Wien sein gesamtes musikalisches Talent, das ihm, trotz seines kurzen Bestehens von nur vier Jahren, einen vorrangigen Platz in der Welt der Alten Musik eingeräumt hat.“
CATALUNYA MÚSICA

„Die Präsentation des jungen Bach Consort Wien bedeutete eine angenehme Überraschung… bewundernswerte Reinheit, Ausgeglichenheit und Konsequenz“
EL PAIS

„Trotz minimaler Besetzung wurde durch einen registerartigen Wechsel der Stimmenanzahl und deren Verteilung der Eindruck mehrerer miteinander konzertierender Orchester erweckt. … die Vorliebe für das Extreme wurde deutlich, vor allem in den Tempi, aber auch im Ausdehnen der instrumentalen Eigen- und Besonderheiten.“
DIE PRESSE