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VIVALDI / ORLANDO FURIOSO / OPER BONN / Oktober 2008 Im Orchestergraben agiert ein ambitioniertes, fachkundiges und stilvoll präpariertes Barockensemble mit dem Beethoven Orchester Bonn unter der sensiblen und wachen Leitung von Rubén Dubrovsky. Sein Dirigat ist offen und direkt, die Schönheiten der Melodien bekommen Raum und Luft, und sämtliche Fäden zu Bühnen- und Istrumentalsolisten werden souverän gesponnen und koordiniert. Das Opernglas, 12/08
Musikalisch ist die Produktion in allen Belangen ausgezeichnet … Das Beethoven Orchester zeigt, dass es im barocken Opernidiom mittlerweile zu Hause ist. Leichtigkeit, Vitalität und Klangflexibilität lassen nichts zu wünschen übrig. Das geht auf das Konto des herausragenden Rubén Dubrovsky am Pult, der Stimmen und Instrumente so temperamentvoll wie handwerklich souverän durch die Klippen der Partitur steuerte. Kölner Stadt-Anzeiger, 21.10.2008
Das Musikalische fand auf schönstem Niveau statt. Dirigent Ruben Dubrovsky hat seine kleine Bestzung höchst transparent behandelt. Mit Terry Wey hörte man als Ruggiero einen Countertenor von einschmeichelnder Stimmführung. Ein Schmuckstück, die Aufführung. Kölnische Rundschau, 20.10.08
Die berühmte Arie des Ruggiero „Sol da te mio dolce amor“, die der junge Countertenor Terry Wey mit hinreißend schöner, gefühlvoller Stimme singt. Das die Regie nicht in Aktionismus flüchtet, bekommt der Oper gut. Zumal die schlichtweg exquisit geratene, vom Premierenpublikum stark umjubelte musikalische Seite dies auch überflüssig macht. Der in Wien wirkende Argentinier Ruben Dubrovsky gibt in Bonn ein sehr eindrucksvolles Debüt als Operndirigent. Er gestaltet den instrumentalen Part ausgesprochen farbig, von der furiosen Ouvertüre bis zur Ausgestaltung der Rezitative, die bei aller angewandten Kenntnis historischer Aufführungspraxis alles andere als akademisch ausfällt. Wie unbekümmert er dem 280 Jahre alten Werk neues Leben einhaucht, zeigt sich besonders schön an der „Follia“, in der die Continuo-Gruppe plötzlich klingt wie ein Schlagzeugensemble. Das Beethoven Orchester kann es durchaus mit manchem Spezialensemble für alte Musik aufnehmen. Im Orlando klingt es aus dem Orchestergraben jedenfalls stilecht barock. Generalanzeiger Bonn, 20.10.08
(The famous Ruggiero-aria „Sol da te mio dolce amor" was sung by young counter-tenor Terry Wey with ravishingly fine and lyric voice. The fact that stage direction does not rely on actionism suits the opera, the more so as the utterly exquisite musical realization, enthusiastically acclaimed by the audience, would make such efforts redundant. Argentine conductor Ruben Dubrovsky, who is based in Vienna, makes an impressive debut as opera-conductor in Bonn. He designs the instrumental part downright colourful, varying from a powerful ouverture to an exceptionally unacademic recitative interpretation despite applied knowledge of historically informed performance. How light-heartedly Dubrovsky brings to live the 280-years-old work becomes especially apparent in the "Follia", where the Continuo-group all of a sudden sounds like a drum-ensemble. The Beethoven Orchestra’s performance is undoubtedly of a standard comparable to several specialised early music ensembles; in Orlando, the colour of the orchestra tone can be considered original baroque.)
"In Bonn feierte Ruben Dubrovsky ein sehr beachtliches Operndebüt als Dirigent. Das Bonner Beethovenorchester hat sich darauf eingelassen, die Formen- und Klangmöglichkeiten der Barockmusik auszuprobieren - das Ergebnis ist hocherfreulich. Mit feinem Hinhören auf die Sänger, überraschend vielseitiger Artikulation der Streicher und ganz viel treibender Energie vom Dirigentenpult wird der dreistündige Abend trotz vieler Wiederholungen in den Arien (mit wunderbar fantasievollen Variationen) nicht langweilig. Ein großer Abend an der OPer Bonn." Rhein-Zeitung, 22.10.2008
„Markenzeichen der vom argentinischen Cellisten Rubén Dubrovsky geleiteten Streichergruppe ist der herb-frische Sound… musikantischer Elan, geigerische Virtuosität, Homogenität des Zusammenspiels lassen so gut wie keinen Wunsch offen… Jubel schon zur Pause im randvoll besetzten Brahmssaal.“ DIE PRESSE
"Technische Perfektion und konzeptuelle Klarheit …Der Fluss, die Vitalität, die Vorliebe zum Kontrast und die Feinheit im Ausdruck ermöglichten einen hohen musikalischen Genuß“ CATALUNYA MÚSICA
„Bei seinem ersten Auftritt auf der Iberischen Halbinsel zeigte das Bach Consort Wien sein gesamtes musikalisches Talent, das ihm, trotz seines kurzen Bestehens von nur vier Jahren, einen vorrangigen Platz in der Welt der Alten Musik eingeräumt hat.“ CATALUNYA MÚSICA
„Die Präsentation des jungen Bach Consort Wien bedeutete eine angenehme Überraschung… bewundernswerte Reinheit, Ausgeglichenheit und Konsequenz“ EL PAIS
„Trotz minimaler Besetzung wurde durch einen registerartigen Wechsel der Stimmenanzahl und deren Verteilung der Eindruck mehrerer miteinander konzertierender Orchester erweckt. … die Vorliebe für das Extreme wurde deutlich, vor allem in den Tempi, aber auch im Ausdehnen der instrumentalen Eigen- und Besonderheiten.“ DIE PRESSE
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