Niksa Bareza - conductor back

2008 übernimmt Niksa Bareza die Leitung der Boheme Produktion am Teatro Munipal de Santiago de Chile. 2007 dirigiert er zahlreiche Puccini-Opern, Madama Butterfly an der Mailänder Scala, wo er zuletzt auch die Leitung der Produktionen Tosca und La Bohéme innehatte; die Trittico-Wiederaufnahme an der Deutschen Oper Berlin und Tosca an der Bayerischen Staatsoper München. Im Juni 2006 leitete er ein Gala-Konzert beim Festival Pucciniano Torre del Lago.

Von 2001-07 war Niksa Bareza Generalmusikdirektor der Robert-Schumann-Philharmonie Chemnitz und der Oper Chemnitz, wo er in seiner Abschluss-Saison die Premieren von Carmen und Mascagnis Iris leitete und davor die Neuproduktionen von Ariadne auf Naxos, Idomeneo und Lohengrin dirigierte. Niksa Bareza wird dem Haus auch weiterhin als Gastdirigent erhalten bleiben.

Anlässlich des Schumann-Jahres 2006 unternahm Niksa Bareza gemeinsam mit der Robert-Schumann-Philharmonie Chemnitz eine ausgedehnte Österreich-Slowenien-Tournee, die ihn u.a. in das Grosse Festspielhaus Salzburg und das Wiener Konzerthaus führte. In den vorangegangenen Spielzeiten gastierte er mit seinem Orchester ausserdem in München, Düsseldorf, Frankfurt, Dresden, Berlin und Köln.

Weitere Konzertverpflichtungen führten Niksa Bareza bereits ans Pult des Rotterdam Philharmonic Orchestra, des Mozarteum Orchester Salzburg, des Orchestra Sinfonica Arturo Toscanini und des Kroatischen Rundfunk-Sinfonieorchesters Zagreb, dem er als Chefdirigent vorsteht.

Zu den herausragenden Erfolgen der letzten Spielzeiten zählen neben den begeistert aufgenommen Aufführungen der Werke von Richard Wagner und Richard Strauss in Chemnitz vor allem eine sensationelle Salome-Serie mit Inga Nielsen und Anja Silja, Pagliacci mit Jose Cura sowie eine Aufführungreihe von Verdis Ballo in Maschera mit Michele Crider an der Hamburgischen Staatsoper. Niksa Bareza war in den letzten Jahren ausserdem Gast der Norske Opera Oslo, des Teatro Comunale Firenze, des Teatro Regio Parma, der Bayerischen Staatsoper München, der Deutschen Staatsoper Berlin und des Teatro alla Scala Milano, wo er Götterdämmerung, Fidelio, Tosca, Manon Lescaut, La Bohème und Andrea Chenier dirigierte.

Niksa Bareza wurde 1936 in Split geboren. Seine Kompositions- und Dirigierstudien absolvierte er an der Musikakademie in Zagreb. Mehrere Jahre hindurch war Bareza während der Sommermonate in Salzburg Schüler von Hermann Scherchen und Herbert von Karajan. Im Laufe seiner zwanzigjährigen Tätigkeit in Zagreb, von der er neun Jahre - bis 1974 - als musikalischer Direktor das Opernhaus leitete, dirigierte er zahlreiche Konzerte der Zagreb Philharmonie. Zwischen 1972 und 1975 leitete Niksa Bareza im berühmten Leningrader Kirow-Theater eine Vielzahl von Opernaufführungen. Von 1978-1981 war Niksa Bareza als Dirigent am Opernhaus Zürich verpflichtet, von 1981-1990 war er Chefdirigent des Grazer Philharmonischen Orchesters.


2007/08