Mischa Schelomianski - basse back

Nach seinem erfolgreichen Debüt als Gremin (Eugen Onegin) im vorangegangenen Jahr war der russische Bassist Mischa Schelomianski 2009 als Wassermann in Rusalka unter Jiri Belohlavek beim Glyndebourne Festival zu hören. Außerdem führt die Saison 09/10 ihn wiederum als Gremin an die Opéra National de Lyon und an das Stadttheater Bern. Auf Einladung der Stuttgarter Philharmoniker singt er das Mozart Requiem unter Daniel Klajner.

In den Vorsaisonen wirkte Mischa Schelomianski bei Neuproduktionen an der Opéra National de Paris (Ballo in maschera und Prokofiews Krieg und Frieden), Opéra du Rhin Strasbourg (Stravinskys Oedipus Rex und Rossignol) und Opéra National de Lyon (Eugen Onegin, Wiedereinladung für 2010) mit und sang zudem an der Bayerischen Staatsoper München (Eugen Onegin), der Oper Frankfurt (Die Zarenbraut und Ballo in maschera) und der Staatsoper Hamburg (Seneca in L’incoronazione di Poppea und Filippo in Don Carlo). Konzerte gab er mit dem Orchestre de Paris (Schumanns Faust-Szenen) im Salle Pleyel, der Königlichen Stockholm Philharmonie und den Bamberger Symphonikern (Verdis Messa da Requiem), beim MDR Leipzig (Mendelssohns Erste Walpurgisnacht, Haydns Nelson-Messe und Stravinskys Les Noces), Schleswig-Holstein Musik Festival (Osmin in zwei konzertanten Aufführungen von Entführung aus dem Serail sowie Wassermann in Rusalka) und mit dem Orchestre National des Pays de la Loire (Mozarts Requiem).

Weitere Konzerte und Oratorien sang Mischa Schelomianski beim Rheingau Musik-festival, in der Musikhalle Hamburg, der Glocke Bremen, der Philharmonie Berlin, der Tonhalle Düsseldorf, der Tonhalle Zürich, der Alten Oper Frankfurt, der Philharmonie München, in Amsterdam, Den Haag, Göteborg und beim Oregon Bach Festival. Er arbeitete mit zahlreichen namhaften Dirigenten wie Marc Albrecht, Christoph Eschenbach, Arthur Fagen, Justus Frantz, Alan Gilbert, Olaf Henzold, Alexander Joel, Vladimir Jurowski, Alessandro de Marchi, Ingo Metzmacher, Kirill Petrenko, Lawrence Renes, Helmuth Rilling, Gennady Rozhdestvensky, Stefan Soltesz, Mario Venzago und Bruno Weil zusammen.

In Inszenierungen u.a. von Nikolaus Lehnhoff, Robert Carson, Harry Kupfer, Christine Mielitz und Peter Konwitschny gastierte Michail Schelomianski am Grand Théatre de Genève, an der Vlaamse Oper Antwerpen und Gent, Holländischen Reiseopera, Wiener Volksoper, am Théâtre des Champs-Élysées und am Landestheater Salzburg. Weitere Opernverpflichtungen führten ihn nach Potsdam, zu den Händelfestspielen Halle, den Brühler Schlossfestspielen, ans Staatstheater Mainz, das Nationaltheater Mannheim und das Festspielhaus Baden-Baden und die Komische Oper Berlin.

Mischa Schelomianski wuchs in Moskau auf. Er studierte an der Moskauer Hochschule für Kultur und beendete seine Studien 1995 in Chorleitung und Gesang. Anschließend absolvierte er bei Prof. Berthold Possemeyer an der Frankfurter Hochschule für Musik und Darstellende Kunst noch ein Aufbaustudium in der Opern –und Konzertklasse.