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Mit Verdis Messa da Requiem eröffnet der russische Bassist Mischa Schelomianski die Saison 2007/08 der Bamberger Symphoniker unter Jonathan Nott. Anschliessend ist er als Gremin in Eugen Onegin an der Bayerischen Staatsoper München zu hören, singt Die Zarenbraut an der Oper Frankfurt, das Neujahrskonzert des MDR Leipzig und wiederum Gremin in einer Onegin-Neuproduktion beim Glyndebourne Festival.
In der Vorsaison wirkte er bei Neuproduktionen an der Opéra National de Paris in Ballo in maschera, an der Opéra du Rhin Strasbourg in Stravinskys Oedipus Rex und Rossignol sowie an der Opéra National de Lyon in Eugen Onegin mit. Mit dem Orchestre de Paris sang er Schumanns Faust-Szenen im Salle Pleyel, und beim Schleswig-Holstein Musikfestival trat er als Osmin in zwei konzertanten Aufführungen von Entführung aus dem Serail auf, wo er zuvor schon erfolgreich als Wassermann in Dvoraks Rusalka debütiert hatte.
2005/06 gastierte Mischa Schelomianski an der Opéra National de Paris (Prokofiews Krieg und Frieden), an der Staatsoper Hamburg (Seneca in L’incoronazione di Poppea und Filippo in Don Carlo) und an der Oper Frankfurt (Ballo in maschera), sang Verdis Messa da Requiem mit der Königlichen Stockholm Philharmonie, Mendelssohns Erste Walpurgisnacht beim MDR Leipzig und eineSerievon Mozarts Requiem mit dem Orchestre National des Pays de la Loire.
Mischa Schelomianski sang zahlreiche Konzerte und Oratorien beim Rheingau Musikfestival, in der Musikhalle Hamburg, der Glocke Bremen, der Philharmonie Berlin, der Tonhalle Düsseldorf, der Tonhalle Zürich, der Alten Oper Frankfurt, der Philharmonie München, in Amsterdam, Den Haag, Göteborg und beim Oregon Bach Festival. Er arbeitete mit zahlreichen namhaften Dirigenten wie Marc Albrecht, Christoph Eschenbach, Arthur Fagen, Justus Frantz, Alan Gilbert, Olaf Henzold, Alexander Joel, Vladimir Jurowski, Alessandro de Marchi, Ingo Metzmacher, Kirill Petrenko, Lawrence Renes, Helmuth Rilling, Gennady Rozhdestvensky, Stefan Soltesz, Mario Venzago und Bruno Weil zusammen.
In Inszenierungen u.a. von Nikolaus Lehnhoff, Robert Carson, Harry Kupfer, Christine Mielitz und Peter Konwitschny gastierte Michail Schelomianski am Grand Théatre de Genève, an der Vlaamse Oper Antwerpen und Gent, Holländischen Reiseopera, Wiener Volksoper, am Théâtre des Champs-Élysées und am Landestheater Salzburg. Weitere Opernverpflichtungen führten ihn nach Potsdam, zu den Händelfestspielen Halle, den Brühler Schlossfestspielen, ans Staatstheater Mainz, das Nationaltheater Mannheim und das Festspielhaus Baden-Baden und die Komische Oper Berlin.
Mischa Schelomianski wuchs in Moskau auf. Er studierte an der Moskauer Hochschule für Kultur und beendete seine Studien 1995 in Chorleitung und Gesang. Anschließend absolvierte er bei Prof. Berthold Possemeyer an der Frankfurter Hochschule für Musik und Darstellende Kunst noch ein Aufbaustudium in der Opern –und Konzertklasse.
2007/08
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