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2008/09 spielt die deutsch-japanische Geigerin Mirijam Contzen beide Bartok-Konzerte mit der Staatskapelle Weimar und der Brünner Philharmonie, Mendelssohns op. 64 in Nürnberg und Jena sowie das Sibelius-Violinkonzert mit dem Beethoven Orchester Bonn. Zu den Höhepunkten der Vor-Saison zählen ihre Auftritte mit dem Kölner Kammerorchester in den Philharmonien von München und Köln sowie dem Théâtre des Champs-Elysées Paris, ihr Rezital-Debüt in der Musikhalle Hamburg, Bergs Violinkonzert mit dem Orchestra Arturo Toscanini Parma, Schönbergs Violinkonzert mit dem MDR im Gewandhaus Leipzig sowie ihre Konzerte mit Pierre-Laurent Aimard beim Lucerne Festival und in New York.
Mirijam Contzen konzertierte mit Sydney Symphony Orchestra, Melbourne Symphony Orchestra, BBC Philharmonic Orchestra, Helsinki Philharmonic, Orchestre de la Suisse Romande, Orchestre National de Belgique Gewandhausorchester Leipzig, Rundfunk-sinfonieorchester Berlin, RSO Frankfurt, Bamberger Symphoniker, Münchner Kammerorchester, Philharmonisches Staatsorchester Hamburg, Münchner Rundfunk-orchester, Stuttgarter Philharmoniker, Duisburger Philharmoniker und Prager Symphoniker. Sie arbeitete mit namhaften Dirigenten wie Gerd Albrecht, Christian Arming, Gabriel Feltz, Raphael Frühbeck de Burgos, Christopher Hogwood, Eliahu Inbal, Libor Pesek, Gianandrea Noseda, Christoph Poppen, Dennis Russell Davies, Leif Segerstam und Mario Venzago zusammen. Claudio Abbado lud die Künstlerin zu den „Berliner Begegnungen“ ein.
Sie trat auf wichtigen Konzertpodien wie in der Philharmonie Berlin, Alte Oper Frankfurt, Musikverein Wien, Barbican Hall London, Wigmore Hall London, Rudol-finum Prag, Salle Gaveau Paris, Victoria Hall Genève, Tonhalle Zürich, Megaron Athen und Suntory Hall Tokyo auf. 2004 debütierte sie bei den Salzburger Festspielen und gastierte bei den Ludwigsburger Schlossfestspielen, beim Rheingau Musik Festival, MDR Musiksommer, Athen Festival und dem Taipei Music Festival. 2005 gründete Mirijam Contzen ihr eigenes Kammermusikfestival auf Schloss Cappenberg.
Bereits mit zwei Jahren erhält Mirijam Contzen ihre erste Violine, ein Jahr später ihren ersten Unterricht und im Alter von fünf Jahren tritt sie zum ersten Mal öffentlich auf. Eine Persönlichkeit, die ganz wesentlichen Anteil an ihrer künstlerischen Entwicklung hat, ist der legendäre Geiger und Pädagoge Tibor Varga, dessen Schülerin sie mit sieben wird. Früh erhält sie Preise und Auszeichnungen, u.a. wird sie Siegerin aller Kategorien beim Internationalen Rundfunkwettbewerb Concertino Praga 1991. Mit 16 Jahren gewinnt sie den Internationalen Violinwettbewerb Tibor Varga, der ihr die Tore zur Musikwelt öffnet.
Mirijam Contzen, die auf einer Violine von Carlo Bergonzi aus dem Jahr 1733 spielt, nahm bei ARTE NOVA/BMG mehrere CD’s auf, darunter ein Rezital mit dem Titel „Favourite Violin Pieces“, für das sie 2001 den ECHO-Klassikpreis als beste Nachwuchskünstlerin erhielt. 2004 erschien das Album „Solo“ mit Werken von Bach, Strawinsky, Ysaye und Varga, 2007 die Duo-CD mit dem Pianisten Herbert Schuch.
2008/09
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