Maxim Pastér - tenor back

Der ukrainische Tenor Maxim Pastér sang im Frühjahr 2006 Schuberts Messe Es-Dur am Teatro San Carlo di Napoli unter Tomas Netopil, Mendelssohns Erste Walpurgis-nacht und Strawinskys Les noces mit dem MDR Leipzig unter Mario Venzago und wird 2007 in der Frauenkirche Dresden mit Mozarts Krönungsmesse unter Rafael Frühbeck de Burgos zu hören sein. Am Teatro Comunale Bologna wird er Schuisky in einer Neuproduktion von Boris Godunow unter Daniele Gatti singen.

Im Rahmen eines Gastspieles des Bolshoi Theaters Moskau trat Maxim Pastér als Macduff in Verdis Macbeth beim Athen Festival 2005 auf und war als Tschaikowsky in der international beachteten Uraufführung der Oper Rosenthals Kinder von Desjatnikov und Sorokin am Bolshoi Theater in Moskau zu hören, wo er 2005/06 auch als Tamino (Zauberflöte) sowie als Pinkerton (Madama Butterfly) auf der Bühne stand. Seit seinem Debüt 2003 als Bayan in Glinkas Ruslan und Ludmila war er hier ausserdem in den Partien Sinowij Borissowitsch Ismailow (Lady Macbeth von Mzensk), Macduff (Macbeth), Andrey (Mazeppa), Mephistopheles (Feuriger Engel), Steuermann (Der fliegende Holländer) und Shuisky (Boris Godunov) zu erleben.

Seit 2002 tritt Maxim Pastér auch regelmäßig als Solist am Kharkov Lysenko Theater auf. Sein Repertoire umfasst Rollen wie Paolino (Il matrimonio segreto), Lucentio (Der Widerspenstigen Zähmung), Chekalinsky (Pique Dame), Rodolfo (La Boheme), Nemorino (Liebestrank), Prinz (Rusalka), Alfredo (Traviata), Duca (Rigoletto) sowie die Solopartien in den Requien von Mozart, Verdi und Webber, Schuberts Messe G-dur und Messe As-dur, in Rossinis Petite Messe Solennelle, in Bachs Matthäus Passion und in Stabat Mater (Rossini und Dvorak).

Maxim Pastér gewann Preise bei zahlreichen internationalen Wettbewerben. So wurde er beim Antonin Dvorak Wettbewerb (2000), beim Amber Nightingale Kammermusik Wettbewerb (2002) in Kalinigrad, beim A. Solovyanenko Nightingale Wettbewerb (2002) in Donetsk, beim P.I. Tschaikowsky Wettbewerb in Moskau und beim N. Lysenko Wettbewerb in Kiew ausgezeichnet und erhielt den N. Manoylo Preis. Kürzlich wurde ihm beim Boris Gmirja-Gesangswettbewerb für Lied und Kammermusik in Kiew der Grand Prix überreicht.

Bei Pentatone ist 2003 ein Mitschnitt der Bolshoi-Produktion Ruslan und Ludmilla mit Maxim Paster in der Rolle des Bayan erschienen.

Maxim Pastér schloss zunächst sein Studium an der Fakultät für Chorleitung der Kharkov-Musik-Hochschule ab und ging ab 1998 an das Kharkov Institut der Künste, wo er an der Fakultät für Gesang die Klassen von Prof. L. Tsuran und D. Gendelman besuchte.

2006/07