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In der Saison 2008/09 gibt der österreichische Bass-Bariton Markus Butter seine Konzertdebüts bei den Berliner Philharmonikern unter Nikolaus Harnoncourt, beim Orchestre de Paris unter Paavo Järvi und bei der Bachakademie Stuttgart unter Helmuth Rilling. Im Festspielhaus Salzburg singt er die 9. Beethoven und Mendelssohns Elias, und im Wiener Musikverein ist er mit den Wiener Symphonikern unter Fabio Luisi in Martins In terra pax zu hören. An der Sächsischen Staatsoper Dresden, der er seit drei Saisonen angehört, tritt er u.a. in Tannhäuser, Fidelio, Zauberflöte und in der Neuproduktion von Hans Werner Henzes L’upupa auf. Im Sommer 2009 gastiert er am Theater an der Wien in Don Giovanni.
2007 wirkte Markus Butter bei den Salzburger Festspielen als Ottokar in einer von Falk Richter inszenierten und von Markus Stenz dirigierten Neuproduktion von Webers Freischütz mit. Ausserdem sang er die Neuproduktion von Orlando Paladino unter Nikolaus Harnoncourt in Wien, gab sein Konzertdebüt am Teatro alla Scala Milano und war in Konzerten in Firenze, Sevilla und Köln unter der Leitung von Peter Schreier bzw. Markus Stenz in Bachs Weihnachtsoratorium und Johannes-Passion sowie Haydns Schöpfung zu hören.
Gastengagements führten ihn an die Oper Köln (Das schlaue Füchslein), zum Wiener Klangbogen (Dalibor unter Kirill Petrenko bzw. Don Giovanni unter Bertrand de Billy), und an das Teatro Regio di Parma (Glucks Alceste unter Bruno Bartoletti). An der Deutschen Oper am Rhein, deren Ensemble er von 2001–05 angehörte, erweiterte Markus Butter sein Repertoire um wichtige Fachpartien, darunter Tschaikowskys Eugen Onegin. Gerard Mortier verpflichtete den Künstler für Masetto in Don Giovanni bei der 1. Ruhrtriennale 2002. Mit dieser Partie gastierte er anschließend an der Oper Köln und der Deutschen Staatsoper Berlin.
Markus Butter konzertierte mit den Münchner Philharmonikern und mit dem MDR Sinfonieorchester Leipzig, unter der Leitung von Peter Schreier gastierte er mit Werken von Händel und Bach in Italien, Frankreich und Spanien. Unter Zubin Mehta sang er konzertant Beethovens Fidelio in Israel und Haydns Paukenmesse in München. Bei der Accademia Nazionale Santa Cecilia di Roma unter Fabio Luisi trat er als Joseph in Berlioz’ L’Enfance du Christ und mit dem Israel Philharmonic unter Wolfgang Sawallisch im Elias auf. 2000 debütierte er bei den Salzburger Festspielen und beim Brucknerfest Linz. Davor gastierte er im Konzerthaus Berlin, der Philharmonie Köln, der Victoria Hall Genève und und gab sein Liederabend-Debüt im Wiener Musikverein. Von 1999-2001 war er Ensemblemitglied an der Bayerischen Staatsoper München.
Markus Butter wurde 1973 in Bruck an der Mur geboren. Seine musikalische Ausbil-dung erhielt er bei den Wiener Sängerknaben, am Johann Josef Fux-Konservatorium und an der Kunstuniversität Graz. Bei Kammersänger Walter Berry besuchte er Meisterkurse, und bei Fritz Schwinghammer studierte er an der Hochschule für Musik in München Liedgestaltung. 1997 erhielt er den 2. Preis beim Internationalen Wettbewerb „Das Schubert-Lied“ in Wien.
2008/09
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