Innerhalb kürzester Zeit hat sich Maria Radnerals international gefragte Altistin etabliert. In der Saison 2012/13 singt sie die Erda in Rheingold und Siegfriedam Royal Opera House Covent Garden unter der Leitung von Antonio Pappano. Mit dem RSO Berlin tritt sie unter der Leitung
von Marek Janowski in
einer konzeranten Rheingold-Aufführung
ebenfalls als Erdaauf und auch das Grand Théâtre
de Genève hat die Altistin für die Neuproduktion des Ring (Ingo Metzmacher/Dieter Dorn) für diese Partie engagiert. In Florenz singt sie die Schwertleite in der
Walküre mit Zubin Mehta am Pult. Das Konzertenverpflichtungen führen die Künstlerin mit Dvoraks Requiem unter Tomas Netopil nach Lyon und mit Mahlers Symphonie Nr. 3 unter
Sebastian Weigle nach Frankfurt.
In
der Saison 2011/12 sang Maria Radner die 8. Mahler bei der Accademia di Santa Cecilia Roma unter Antonio Pappano, beim MITO Festival unter Gianandrea Noseda, mit dem Gürzenich Orchester Köln unter Markus Stenz und dem Orquestra Nacional do Porto
unter Christoph König. Die 3. Mahler sang sie mit den Philharmonikern
Hamburg unter Markus Lehtinen und beim RSB Berlin unter Marek Janowski.
Im
Januar 2012
debütierte Maria Radner in Götterdämmerungan der Metropolitan Opera New York und gastierte im März 2012 in Frau ohne Schatten am Teatro alla Scala Milano.
In
den vorangegangenen Saisonen gab sie eine Serie von hochkarätigen Opern- und Konzertdebüts im Concertgebouw Amsterdam (9. Beethoven und Missa Solemnis), Wiener Musikverein (Jeanne d’Arc au bucher unter Bertrand de Billy), bei den Salzburger
Festspielen (Neuproduktion von Elektra unter Daniele Gatti und Frau ohne Schatten unter Christian Thielemann), Salzburger Osterfestspielen (Götterdämmerung
unter Sir Simon Rattle), am Teatro alla Scala Milano (Faust-Szenen
unter Pinchas Steinberg), bei der Accademia di Santa Cecilia Roma (Mahlers Symphonie N° 2 unter Antonio Pappano), an der Bayerischen Staatsoper München (Zauberflöte) und an der Canadian Opera Toronto (Rossignol).
Davor sang die Künstlerin Erda in einer konzertanten Aufführungen von Rheingold und Siegfried unter
Ulf Schirmer an der Oper Leipzig und in Ariadne auf Naxos unter Bertrand de Billy am Theater an der Wien. Noch als Studentin debütierte Maria Radner unter Zubin Mehta am Palau de les Arts Valencia in Martin y Solers Oratorium Philitaei a Jonatha disperse sowie ein Rezital. Danach
debütierte sie bei den Bregenzer Festspielen in der Titelrolle von Händels Salomo. Es folgten eine Neuproduktion Parsifal unter der Leitung von Lorin Maazel in Valencia, ihre
Konzertdebüts am Teatro Real Madrid (Faust-Szenen unter Jesus Lopez-Cobos) und am Teatro Regio Torino (9. Beethoven unter Gianandrea Noseda) und ihr Debüt beim Festival d’Aix en Provence (Götterdämmerung
unter Sir Simon Rattle).
Maria
Radner wurde in Düsseldorf geboren und absolvierte ihr Studium mit
Auszeichnung. Sie arbeitet regelmäßig mit KS Prof. Marga Schiml in Karlsruhe
und war Stipendiatin des Richard Wagner-Verbandes Bayreuth.