Lena Belkina - mezzosoprano back

Die Mezzosopranistin Lena Belkina wurde in Taschkent geboren und übersiedelte als 2jährige mit ihren Eltern in die Ukraine. 2003 schloss sie die Musikschule mit Auszeichnung in Klavier ab und studiert danach an der Staatlichen R. M. Glier-Musikhochschule in Kiew Gesang. Anschließend setzte sie ihre Ausbildung bei Eugenia Miroschnitschenko an der Nationalen Musikakademie der Ukraine Peter I. Tschaikowski in Kiew fort, wo sie in Aufführungen des Opernstudios mitwirkte. 2008 gewann Lena Belkina den Ersten Preis beim Internationalen Borys-Hmyria-Wettbewerb in Kiew. In Deutschland studierte sie Gesang bei Prof. Marga Schiml und Prof. Roland Schubert.

Seit 2009 ist Lena Belkina Mitglied der Oper Leipzig, wo sie u. a. in Mozarts Zauberflöte, Rossinis Il turco in Italia und Puccinis Manon Lescaut zu hören war. Im Mai 2010 stand sie in einer szenischen Deutung von Bachs Kantate O Ewigkeit, du Donnerwort als einzige weibliche Hauptdarstellerin auf der Bühne. Im Eröffnungskonzert der Händel-Festspiele in Halle, das vom MDR live übertragen wurde, sang sie im Juni 2010 virtuose Arien von Vivaldi, Händel und Giovanni Battista Mele und war an der Oper Halle als Elmira in Händels Floridante engagiert.

Im Sommer 2010 war die Mezzosopranistin Lena Belkina im Young Singers Project als eine der international 10 besten jungen Sänger bei den Salzburger Festspielen verpflichtet und konnte ihr Opern- und Lied Repertoire in Zusammenarbeit mit Regisseur Dieter Dorn und Riccardo Muti sowie den renommierten Sängern Marjana Lipovsek, Christa Ludwig, Thomas Allen und Olaf Baer erweitern. Sie war in einem Konzert mit dem Mozarteum Orchester Salzburg unter der Leitung von Ivor Bolton zu hören.

Im Herbst 2010 wird Lena Belkina an der Oper Leipzig in der Regie von Peter Konwitschny die Olga in Tschaikowskys Eugen Onegin und im Wiener Konzerthaus die Etelia in Meyerbeers Oper Emma von Roxburgh singen.