Joel Prieto - tenor back

Joel Prieto ist Gewinner des 1. Preises des Operalia-Wettbewerbs 2008. Zudem wurde er in Québec mit dem Zarzuela-Sonderpreis sowie mit dem Culturarte-Preis ausgezeichnet.
Joel Prieto war Mitglied des Atelier Lyrique Paris und zuletzt der Deutschen Oper Berlin, wo er u.a. als Tamino (Zauberflöte) zu hören war. In 2007/08 gab er unter der Leitung von Peter Schreier sein Debüt am Teatro de la Maestranza in Haydns Schöpfung. An der Sächsischen Staatsoper debütierte er neben Edita Gruberova als Arturo in konzertanten Aufführungen von Lucia di Lammermoor. Im Juli 2008 gab er neben Placido Domingo und unter der musikalischen Leitung von Josep Caballé sein Debüt am Theater an der Wien in der Zarzuela Luisa Fernanda. Danach arbeitete er im Rahmen des ‚Montblanc Young Singers Project’ bei den Salzburger Festspielen 2008 mit Michael Schade und Barbara Bonney und sang in einem Konzert des Mozarteum-Orchesters unter Ivor Bolton. Für die Saison 2008/09 sind weitere wichtige Debüts fixiert: am Palau de les Arts Valencia singt Joel Prieto den Silvio in Martin y Solers Arbore di Diana in einer Neuproduktion unter Rubén Dubrovsky. An diesem Haus wird er später in der Spielzeit den Ferrando in einer Neuproduktion von Mozart’s Cosi fan tutte singen. In dieser Partie wird er auch erstmals an Scottish Opera zu hören sein. In London wird Joel Prieto im Januar 2009 sein Rezital-Debüt geben. Für die kommenden Spielzeiten liegen Einladungen aus Barcelona, Santiago de Chile und Toulouse vor.
 
Im Sommer 2007 sang Joel Prieto mit großem Erfolg erstmals den Conte d’Almaviva in Barbiere di Siviglia mit der Compania Lirica de Puerto Rico. Ausserdam gab er ein Arienrecital mit dem Philharmonic Orchestra of the Americas im Museo del Barrio in New York City sowie beim Stowe Music Festival in Vermont. In der Saison 2006/07 zählten an der Deutschen Oper Berlin Tamino in Zauberflöte, Tybalt in Roméo et Juliette und der Seemann in Tristan und Isolde zu seinen Rollen. Außerdem trat er bei der Eröffnungsgala der Deutschen Oper Berlin auf.

In der Saison 2005/06 sang er den Arlecchino in Pagliacci an der Oper von Puerto Rico, ein Konzert mit Werken von Berlioz mit dem Orchestre de Paris im Palais Garnier, Ausschnitte aus Glucks Armide und Iphigénie en Tauride im Amphitheater der Opéra Bastille und ein Konzert im Louvre. Als Mitglied des renommierten Atelier Lyrique der Opéra National de Paris sang er Haydns L’isola Disabitata.

In den vorangegangenen Spielzeiten sang Joel Prieto Ramiro in Cenerentola, Alfredo in La Traviata und Nemorino in L’elisir d’Amore am International Institute of Vocal Arts in Chiari, Italien, sowie Remendado in Carmen beim Festival Lyrique en Mer. Im Konzert war er zuletzt als Evangelist in Herzogenberg’s Die Geburt Christi in der Schweiz zu hören.
 
2005 war er Regional Winner of the Metropolitan Opera National Council Auditions, bei denen er zudem mit Preisen als bester männlicher Sänger und für die beste Zarzuela Interpretation ausgezeichnet wurde. Die Manhattan School of Music schloss er mit dem Bachelor of Music ab.
 
2008/09