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Im Frühjahr 2008 debütierte Jasminka Stancul beim Sydney Symphony Orchestra und spielte die Beethoven-Klavierkonzerte N° 1 und 5 mit dem Haydn-Orchester Bozen unter Gustav Kuhn für das Label col legno Classics ein. Im September 2008 eröffnet sie die Saison der Philharmonie Essen mit dem Mozart-Konzert KV 467, das sie auch zwei Monate später bei ihrem Debüt mit dem Charlotte Symphony Orchestra spielen wird. Ausserdem ist sie 2008/09 mit der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz (Mozart KV 488), den Stuttgarter Philharmonikern (Mozart KV 466) und der Slowakischen Philharmonie (Ravel G-Dur) zu hören.
Seit dem Gewinn des 1. Preises beim Internationalen Beethoven-Wettbewerb in Wien konzertierte Jasminka Stancul u.a. mit: Wiener Symphoniker, Wiener Concertverein, Mozarteum Orchester, Camerata Salzburg, Bruckner Orchester Linz, Prager Sym-phoniker, Berliner Sinfonie-Orchester, Badische Staatskapelle Karlsruhe, Nürnberger Philharmoniker, Robert Schumann-Philharmonie Chemnitz, Slowenische Philharmo-nie, Warschauer Philharmonie, Ungarische Nationalphilharmonie, Zagreb Philharmo-nie, St. Petersburg Philharmonie, Estonian National Symphony Orchestra, Orchestre de Paris, Orchestre Philharmonique de Luxembourg, Orchestre Philharmonique de Liege, Gulbenkian Foundation, Pittsburgh Symphony Orchestra, Los Angeles Philharmonic, Madison Symphony Orchestra und Tokyo Symphony Orchestra.
Jasminka Stancul hat mit vielen wichtigen Dirigenten gearbeitet, wie Alexeev, Bareza, Bartolomé, Baudo, Boni, Graf, Horvat, Kobayashi, Korsten, Kuhn, Luisi, Maazel, Ono, Prick, Rahbari, Rasilainen, Remmereit, Salonen, Sanderling, Saraste, Schirmer, Sieghart, Stein, Weil und Wildner. Sie ist beim Klavier-Festival Ruhr, Schleswig-Holstein und dem Rheingau Musik Festival, Maggio Musicale Fiorentino, Settimane Musicale di Stresa, Wiener Musiksommer, Carinthischer Sommer, Radio France Montpellier sowie in Toulouse, Besancon und Bratislava aufgetreten.
Seit Dezember 2006 ist Jasminka Stancul Mitglied des renommierten Wiener Brahms Trio, mit dem sie bereits beim National Symphony Orchestra of Ireland unter Gerhard Markson sowie im Palacio de Festivales de Cantabria Santander auftrat. Im April 2005 gab sie ihr umjubeltes Rezital-Debüt im Brahms-Saal des Wiener Musikvereines, wo sie auch eine enge Zusammenarbeit mit dem Wiener Streichquartett, einem Ensemble der Wiener Philharmoniker pflegt. Regelmäßige Japan-Tourneen zählen ebenso zu den gemeinsamen Aktivitäten.
Für Discover spielte die Künstlerin alle Beethoven-Konzerte ein, für Camerata Tokyo die Schubert-Trios und für Koch das Forellen-Quintett mit dem Ensemble Wien. Sie macht Aufnahmen für den Norddeutschen, Hessischen und den Österreichischen Rundfunk und spielt Kammermusik mit prominenten Künstlerkollegen wie Boris Pergamenschikow, Christian Altenburger und David Geringas.
Jasminka Stancul, in Serbien geboren und inzwischen österreichische Staatsbürgerin, studierte in ihrer Heimat und an der Wiener Musikhochschule bei Noel Flores. Von der Schweizer Regierung erhielt sie ein 2-jähriges Stipendium für außerordentlich begabte Künstler, das ihr ein Studium in der Meisterklasse von Maria Tipo in Geneve ermöglichte.
2008/09
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