Nach triumphalen Liederabend-Erfolgen in New Yorks Carnegie Hall und in Washington kehrt die österreichische Mezzosopranistin auch in der Saison 2007/08 mit einem reinen Mahler-Programm nach New York und Washington zurück. Zuvor singt sie unter der Leitung von Gustav Kuhn Beethovens Missa Solemnis in Brixen, Bozen und Trient. Ebenfalls unter der Leitung Gustav Kuhns ist sie im Mozarteum Salzburg in Beethovens Symphonie Nr. 9 zu hören. Bachs Matthäus-Passion singt sie im Wiener Konzerthaus und in Italien. Danach führt sie eine Konzerttournee mit Zemlinskys Maeterlinck-Liedern in die Niederlande. Bei den Haydn-Festspielen Eisenstadt wird sie erstmals Verdis Messa da Requiem singen. Hermine Haselböck beendet die Saison mit der 2. Dame in Mozarts Zauberflöte im Theater an der Wien unter der Leitung von Jean-Christophe Spinosi.
Nach ihrem Debüt beim Wiener Klangbogen 2006, wo sie unter der Leitung von Bertrand de Billy in Erwin Schulhoffs Flammen zu hören war, sang Hermine Haselböck die Wiederaufnahme der Zauberflöte unter Fabio Luisi im Theater an der Wien und am Grand Théâtre de Luxembourg. Weitere Saison-Höhepunkte waren eine Carmen-Produktion in Wien, Rezitals in New York und Washington, die CD-Einspielung der Donizetti-Oper Adelia unter Gustav Kuhn sowie Konzerte beim MDR Musiksommer Leipzig und Kunstfest Weimar unter Tomas Netopil (Franz Liszt Christus) und mit der Dresdner Philharmonie unter Rafael Frühbeck de Burgos in der Frauenkirche Dresden (Beethoven Messe C-Dur).
2004 erhielt Hermine Haselböck den Pasticcio-Preis und 2005 den Alexander von Zemlinsky-Preis im Wiener Musikverein. Sie debütierte als Mercedes unter der Leitung von Nikolaus Harnoncourt bei der Styriarte Graz 2005 und sang die Dorabella konzertant im Concertgebouw Amsterdam. Es folgte ihr Hausdebüt an der Wiener Volksoper als Hänsel in Hänsel und Gretel, Konzerte (Schubert Messe Es-Dur) am Teatro San Carlo Napoli und Händels Jephta beim St. Gallen Festival.
Mit ihrer bei Pan Classics erschienenen Debüt-Solo-CD Songs by Zemlinsky (Florian Henschel, Klavier) erregte Hermine Haselböck internationale Aufmerksamkeit.
Nach ihrer Matura im Stiftsgymnasium Melk begann Hermine Haselböck ihr Sologesangsstudium an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Wien bei Rita Streich und Hartmut Krones. Ihre Ausbildung setzte sie bei Ingeborg Ruß an der Hochschule für Musik in Detmold, Deutschland, fort mit dem Abschluss der künstlerischen Reifeprüfung. Sie belegte Meisterkurse bei Kurt Equiluz, Kurt Widmer, Edith Sélig-Papée, Sena Jurinac und Marjana Lipovšek.
2007/08