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Die Mezzosopranistin Hermine Haselböck feierte im Sommer 2008 grosse Erfolge bei namhaften österreichischen Festivals: bei den Festspielen Erl sang sie unter der Leitung von Gustav Kuhn Beethovens Missa Solemnis, beim Haydn Festival Eisenstadt debütierte sie mit Verdis Messa da Requiem und beim Festival Wörthersee Classics mit Mahlers Kindertoten-Liedern. Ihre neue CD-Aufnahme der Missa Solemnis mit Gustav Kuhn ist soeben erschienen, weitere Konzerte mit dem Haydn Orchester Bozen finden im Herbst 2008 in Italien und Österreich statt. Ausserdem gibt sie 2008/09 ihre Rezital-Debüts im Wiener Konzerthaus und in London, singt die Mozart-Opern Zauberflöte am Theater an der Wien bzw. La finta giardiniera am New National Theatre Tokyo und singt anlässlich des Haydn-Jahres seine Nelson-Messe mit dem MDR Sinfonieorchester unter Mario Venzago im Gewandhaus Leipzig.
Nachdem sie mit dem Alexander Zemlinsky-Preis im Wiener Musikverein ausge-zeichnet worden war, sang Hermine Haselböck im Frühjahr 2008 die Maeterlinck-Lieder mit dem Residenz Orchester Den Haag unter Jaap van Zweden und mit dem Het Gelders Orkest unter Martin Sieghart. Nach triumphalen Liederabend-Erfolgen in New Yorks Carnegie Hall und in Washington in den letzten beiden Saisonen wird sie im März 2009 wieder in Washington zu hören sein.
Hermine Haselböck sang Bachs Matthäus-Passion im Wiener Konzerthaus und debütierte beim Festival Wiener Klangbogen in Erwin Schulhoffs Flammen unter der Leitung von Bertrand de Billy. Sie wirkte bei der Wiederaufnahme der Zauberflöte unter Fabio Luisi im Theater an der Wien und am Grand Théâtre de Luxembourg sowie der Carmen-Produktion unter Nikolaus Harnoncourt bei der Styriarte Graz mit und trat als Dorabella in einer konzertanten Cosi fan tutte im Concertgebouw Amsterdam auf. Sie war an der Wiener Volksoper als Mercedes in Carmen und als Hänsel in Hänsel und Gretel sowie in Konzerten beim St. Gallen Festival (Händel Jephta), unter Tomas Netopil am Teatro San Carlo Napoli (Schubert Messe Es-Dur), beim MDR Musiksommer Leipzig und Kunstfest Weimar (Liszt Christus) und mit der Dresdner Philharmonie unter Rafael Frühbeck de Burgos in der Frauenkirche Dresden (Beethoven Messe C-Dur) zu hören.
Hermine Haselböck erhielt den Pasticcio-Preis und den Alexander Zemlinsky-Preis im Wiener Musikverein. Mit ihrer bei Pan Classics erschienenen Debüt-Solo-CD Songs by Zemlinsky (Florian Henschel, Klavier) erregte sie internationale Aufmerksamkeit. Ebenfalls auf CD hat sie die Donizetti-Oper Adelia unter Gustav Kuhn eingespielt.
Nach ihrer Matura im Stiftsgymnasium Melk begann Hermine Haselböck ihr Sologesangsstudium an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Wien bei Rita Streich und Hartmut Krones.Ihre Ausbildung setzte sie bei Ingeborg Ruß an der Hochschule für Musik in Detmold, Deutschland, fort mit dem Abschluss der künstlerischen Reifeprüfung. Sie belegte Meisterkurse bei Kurt Equiluz, Kurt Widmer, Edith Sélig-Papée, Sena Jurinac und Marjana Lipovšek.
2008/09
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