Herbert Schuch, instrumental soloist
Recital with Schubert / Betthoven / Liszt - Salzburg 17 October 2011
"Atemberaubend,
der gestalterisch zwingenden Sicht Herbert Schuchs auf diese symphonische
„Übersonate“ zu folgen. Die zu Recht aufbrausende Begeisterung danach versuchte er mit Johann
Sebastian Bachs Choralpräludium „Nun kommt der Heiden Heiland“ zu kalmieren, um
sich dann dennoch mit einer aberwitzigen Etüde György Ligetis geschlagen zu
geben. Ein Abend, der in Erinnerung bleiben wird!
Debut at Prinzregententheater Munich / 17 May 2010
„Schuch ist fraglos der beste deutsche Pianist seiner Generation und vielen allein wegen ihrer Technik hochgejubelten Talenten musikalisch turmhoch überlegen.“
„Herz, Hände und Hirn sind bei diesem Pianisten in einer wunderbaren Balance.“
Münchner Abendzeitung, 19. Mai 2010
„Herbert Schuch, der 31-jährige Pianist, gehört zu jenen vielversprechenden Musikern, die in aller Bescheidenheit und fernab von der Glamourvermarktung für ihre Musik leben.“
Münchner Merkur, 19. Mai 2010
„…Was er uns auf jeden Fall zeigen konnte: Wie es sich anhört, wenn ein Musiker ein Musikstück wirklich mag, ja regelrecht in die Komposition, die Tonsprache verliebt ist. Wie schnell da plötzlich alle technischen Hürden fallen, sofern überhaupt vorhanden, wie intensiv und direkt man da musizieren kann, wie frei und ungezwungen dann auch die emotionalen Räume erkundet und deren Grenzen ertastet werden dürfen.“
Süddeutsche Zeitung, 20. Mai 2010
„Herbert Schuch wagt viel. Aber er kann auch viel.“
Klassikinfo.de, 19. Mai 2010
Brucknerhaus: Matinee mit dem Orchestre National de Lille unter Jean-Claude Casadesus, 8. November 2009
Herbert Schuch spielte den höchst diffizilen Part mit bewundernswerter Sicherheit und stilsicherer Interpretation. So geriet das einsätzige, stilistisch vielfältige Werk sehr überzeugend, der Dialog mit dem Orchester nahezu perfekt.
OÖ Nachrichten, 08.11.2009
Orchestre National de Lille / Phalempin
Herbert Schuch, jeune concertiste allemand d'origine roumaine reçu à Lille pour la première fois, l'exercice du Concerto pour la main gauche de Ravel. On dit exercice dans le sens le plus accompli du terme tant les quelque dix-huit minutes de cette oeuvre atypique (créée en 1937) relèvent d'un formalisme au service d'une émotion toujours crescendo comme la montée du thème principal. Un jeu tout en délicatesse (cinq doigts et non dix !), toujours infiniment musical, sans jamais s'appesantir.
La Voix du Nord, 04.11.2009
Klavier-Festival Ruhr / WDR Sinfonieorchester, June 2009
Herbert Schuch, der auf die Spitzenriege der Welt-Pianisten zustürmt, pflegt im Lyrischen eine erlesene Kunst des Abstufens. Seine Läufe schmeicheln, die sanglichen Phrasen entwickelt er berückend schön. Doch Schuch ist nicht der Zelebrant delikater Innerlichkeit. Er kann zupacken, am eindrücklichsten zu hören im Finalsatz.
WAZ, 14. Juni 2009
Man mochte ihn gar nicht gehen lassen und hätte ihn am liebsten auf der Stelle zu einem Solo-Abend verhaftet. Doch Herbert Schuch ließ sich eine Weile bitten, bis er eine einzige, kostbare Zugabe zu Gehör brachte. Mit größter Delikatesse und frappierend gestufter Dynamik spielte er eine von Beethovens späten Bagatellen op. 126 ganz entrückt, rührend schlicht wie eine Spieluhrmusik und zugleich mit hymnischem Sog. Zuvor hatte Schuch Griegs berühmtes a-moll Virtuosenfutter-Konzert in ganz neuem Licht erscheinen lassen, indem er die Schwierigkeiten des Werks mit furchtloser Selbstverständlichkeit anging und sich keinen Moment ins polternde Demonstrieren seiner immensen Fertigkeiten verlor.
Rheinische Post, 13. Juni 2009
Die Hingabe, mit der Herbert Schuch die Hände auf die Tasten senkt, suggeriert bereits optisch eine tiefe geistige Verwurzelung in der Musik. Dem nordischen Pathos und Sentiment des Klavierkonzertes a-moll von Edvard Grieg verleiht der Pianist auch akustisch ausdrucksvolle Tiefe. Schuch vermag das Wesen von dramatischen, lyrischen und pompösen Passagen überzeugend zu steigern, ohne dies je unmäßig zu forcieren. Romantisch und innig empfunden spielt er als Zugabe eine späte Beethoven-Bagatelle.
Westdeutsche Zeitung, 15. Juni 2009
Recital-debut at Herkulessaal München
Der junge Herbert Schuch überzeugt fulminant in München.
Das ist doch ermutigend! - ein Münchner Konzertveranstalter traut sich, einen jungen deutschen Pianisten aufs Podium seiner "Meisterinterpreten" zu holen. In den Herkulessaal, wo Größen wie Boris Berezovsky, Andreas Schiff, Pierre-Laurent Aimar, Olli Mustonen in der Saison den pianistischen Standard setzen. Der 1979 geborene Herbert Schuch hat das wohl als Aufforderung zum höchsten Kräfteeinsatz verstanden.
Denn den Wunderkind- oder Jugendbonus hat der Kämmerling-Schüler kaum einzubringen, er ist dabei, seine Karriere langsam und beharrlich aufzubauen. Schuch scheint jemand zu sein, der sich alles genau überlegt, bevor er zur Aktion findet. Das war an der Programmkonzeption abzulesen, die den Bogen stilistischer und musikalischer Möglichkeiten demonstrativ weit spannte. ...
Schuch spielt nicht nur sehr gut Klavier, er spricht auch gern und klar zum Publikum. ...
Zwei von Heinz Hollingers "Elis"-Stücken als Zugaben werden von ihm klug angesagt, erklärt, am Ende enthusiastisch gefeiert. Der Pianist hat sich eindrucksvoll präsentiert.
Süddeutsche Zeitung, 29.01.2009
Jeune Herbert Schuch convainc de façon éblouissante à Munich.
Schuch non seulement joue particulièrement bien le piano, mais aussi il aime parler avec son audience et donner des bonnes explications (...)
Les encores, deux morceaux de Elis de Heinz Hollinger, sont annoncés et expliqués de façon intelligente, et célébrés avec beaucoup d’enthousiasme. Le pianiste a donné une présentation impressionnante.
Süddeutsche Zeitung, 29.01.2009
El joven Herbert Schuch convence de forma impresionante en Múnich.
Schuch no sólo toca el piano especialmente bien, sino también frecuentamente da buenas explicaciones al público (...)
El bis, dos obras de Elis de Heinz Hollinger, son anunciados y explicados sabiamente, y celebrados entusiasmadamente por el público. El pianista ha dado una presentación impresionante.
Süddeutsche Zeitung, 29.01.2009
Beethoven Festival opening night, Australian Youth Orchestra, Adelaide
Adelaide Festival Centre suremo Douglas Gautier and Australian Youth Orchestra CEO Colin Cornish must have had a quiet clinking of the champagne glasses last night following the opening of their Beethoven festival. They deserve congratulations.
Pianist Herbert Schuch is a talent of international proportions. Deft, dramatic, flawless fingers in a blur just as Beethoven intended when he penned this to announce he'd arrived on the scene in 1800. Keep an ear Schuch - he's becoming an international headline.
The Independent Weekly, 25.07.2008
Ludwig with brio and joy!
Just wonderful was the 29-year-old pianist Herbert Schuch. He was the ideal soloist in this project, deeply impressive in his maturity and technical prowess.
His performances in Piano Concertos One, Four and Five were steeped in poetry. Surrendering to nobody's musical instinct but his own, Schuch is a young artist whose picture of Beethoven is full of insights. There was a particular delicacy about his playing, where he would pull dynamics down to a whispering pianissimo, before ripping into the next idea with gusto.
The Australian, 29.07.2008
Prokofiev, Schumann, Holliger, Ravel an der Tonhalle Zürich
Der 29-jährige deutsch-ungarische Pianist Herbert Schuch hat noch nicht die ganze Klavierwelt erobert, aber er ist zweifellos ein Musiker, der das Rüstzeug für eine internationale Karriere hat. In der Tonhalle Zürich stellt er sich (...) mit einem originellen und intelligenten Programm vor. (...) Was Schuch bei diesen Stücken an Charakterisierungskunst vorführte, war grossartig. Dass er das Werk, das als eines der schwierigsten der Klavierliteratur gilt, auch so technisch brillant hinlegte, machte auch den Kritiker sprachlos."
Neue Zürcher Zeitung, 24.11.2007
Kritik Debütkonzert mit dem Hessischen Rundfunk unter Anu Tali
"Auch Herbert Schuch (...) führte sich mit dem Klavierkonzert N° 5 in Es-Dur von Ludwig van Beethoven ein. Sanft, aber mit dem nötigen Nachdruck gelang ihm der langsame Satz, zuvor hatte er sich bereits elegant aus der innigen Orchesterumarmung gelöst, dabei stets die Nähe zum Gesamtklang bewahrt.. Faszinierend lebendig dann das gemeinsam angepackte Finale mit dem immer wiederkehrenden Hauptmotiv, das sich in Nuancen unterscheiden und den Satz so spannend werden läßt."
FAZ, 28.09.2007
Kritiken Eröffnungskonzert Klavier-Festival Ruhr 2007
„Begeistert gefeiert wurden vor allem Mirijam Contzen (Violine), Adrian Brendel (Violoncello) und Herbert Schuch (Klavier) für ihre Interpretation von Beethovens Tripelkonzert C-Dur op. 56.“
Becklinghäuser Zeitung, 14.05.2007
„Herbert Schuch war der erste Mann am Flügel. 2006 bestritt der 27-Jährige seine Solo-Premiere beim Klavierfestival. 2005 hatte er Aufsehen erregt, weil er drei bedeutende Klavierwettbewerbe hintereinander gewonnen hatte. Seitdem befindet sich der gebürtige Rumäne im steilen Aufstieg – völlig zu Recht, davon konnte sich das Publikum in Duisburg überzeugen (…) Geigerin Mirijam, Contzen und der Cellist Adrian Brendel spielten (…) mit Herzblut und Ensemblegeist.
Ruhr Nachrichten, 14.05.2007
„Frenetischer Beifall für Klavierfestival Ruhr
Bombastischer Auftakt des Klavierfestival Ruhr in der neuen Mercatorhalle in Duisburg (…) 1700 Menschen brüllen über 15 Minuten Beifall.“
Bild, 14.05.2007
„Ein musikalisches Gipfeltreffen
(…) und mit Herbert Schuch saß ein junger Pianist am Flügel, der das einleitende Adagio (…) mit großem Atem, aber eben nicht übergroß formte, und dann federnd elegant seinen Part meisterte. Wie heißt es doch im Text? „Fried und Freude gleiten freundlich.“ (…) Der Götterfunken blitzt schon.
Schuch war auch im Tripelkonzert Beethovens (…) der rechte Mann am Flügel: gelöst, pointiert und sehr kommunikativ.“
WAZ 14.05.2007