Herbert Schuch - piano back

In der Saison 2006/07 spielte der deutsche Pianist Herbert Schuch die Beethoven- Konzerte N° 4 und 5 mit dem London Philharmonic Orchestra unter Yannick Nezet-Seguin bzw. im Wiener Musikverein unter Pierre Boulez. Er eröffnete das Klavier Festival Ruhr und debütierte beim Schleswig-Holstein Musik Festival, im Konzerthaus Dortmund und in der Tonhalle Zürich. Im Juli 2007 erschien seine neueste CD bei OehmsClassics, und im Herbst folgen die Debüts mit dem RSO Frankfurt (Anu Tali) und der Deutschen Radiophilharmonie (Olari Elts).

Internationales Aufsehen erregte Herbert Schuch erstmals, als er in der Saison 2004/05 drei bedeutende Wettbewerbe in Folge gewann. Im Juni 2004 war er beim Casagrande-Wettbewerb in Italien erfolgreich, bei dem er auch den Sonderpreis der Kritik erhielt. Im April 2005 gewann er die London International Piano Competition, in deren Finale er mit dem London Philharmonic Orchestra in der Royal Festival Hall debütierte. Und im Juni 2005 wurde er beim Internationalen Beethovenwettbewerb Wien zum ersten Preisträger gekürt, nachdem er mit dem RSO Wien unter Bertrand de Billy Beethovens Klavierkonzert N° 1 im Wiener Musikverein dargeboten hatte.

Herbert Schuch spielte bereits mit zahlreichen Orchestern wie dem Orchestre National de Lyon, London Mozart Players, Camerata Salzburg, Staatskapelle Halle, Münchner Kammerorchester, Deutsches Kammerorchester Berlin, Münchner Symphoniker und arbeitete mit Dirigenten wie Lawrence Foster, Christoph Poppen und Pietari Inkinen zusammen. Er trat beim Kissinger Sommer, Beethovenfest Bonn, im KKL Luzern, Wiener Konzerthaus, Parco della Musica Rom sowie beim „International Keyboard Festival“ in New York auf.

Im September 2005 erschien seine im „Spiegel“ hervorragend rezensierte Debüt-CD bei OehmsClassics mit Werken von Schumann und Ravel, die im Juni 2006 mit dem „Editor´s Choice“ des englischen Magazins „Gramophone“ ausgezeichnet wurde.

In der Kammermusik zählen die Geigerinnen Julia Fischer, Mirijam Contzen und Alina Pogostkin, die Cellisten Julius Berger und Sebastian Klinger sowie das Szymanowski-, Henschel-, und Ysaye-Quartett zu seinen bisherigen Partnern.

Herbert Schuch wurde 1979 in Temeschburg (Rumänien) als Sohn einer Familie mit deutschen und ungarischen Vorfahren geboren. Nach seinem ersten Klavierunterricht in seiner Heimatstadt bei Frau Prof. Maria Bodo übersiedelte die Familie 1988 nach Deutschland, wo er seither lebt. Seine musikalische Studien setzte er zunächst bei Kurt Hantsch und dann bei Prof. Karl-Heinz Kämmerling am Salzburger Mozarteum fort. Seit einiger Zeit arbeitet Herbert Schuch auch intensiv mit Alfred Brendel zusammen. Seine Liebe zu den Werken Mozarts, Beethovens und Schuberts führte zu einem mehrjährigen Hammerklavierstudium bei Prof. Siegbert Rampe.

2007/08