Die junge Sopranistin Guibee Yang ist seit 2010 Ensemblemitglied
des Theaters in Chemnitz und hat sich hier sehr schnell zu einer der führenden
Künstlerinnen sowie zum Publikumsliebling entwickelt. Sie trat bislang u.a. als
Morgana in Alcina, Gilda in Rigoletto, Pamina in der Zauberflöte, Isotta in der Schweigsamen Frau, Gretel in Hänsel und Gretel sowie zuletzt als Gräfin
Inès in der viel beachteten Produktion von Meyerbeers Vasco da Gama auf, in der sie als „märchenhafte Ausnahmeerscheinung“
(FAZ) den „Olymp des französischen Belcanto“ (DNN) mit „strahlender Höhe und
anrührend schwebenden Tönen“ (Deutschlandradio) sowie „porzellanschimmernden
Koloraturen“ (Welt) erreiche.
Seit 2008 ist Guibee Yang mehrfach am Münchner
Prinzregententheater zu hören gewesen, unter anderem als Rose (Dornröschen von Engelbert Humperdinck)
unter Ulf Schirmer mit dem Münchner Rundfunkorchester, als Fairy Queen mit der Neuen Hofkapelle München und als Rezia (Die Pilger von Mekka von Chr. W. Gluck).
Mit letzterem Werk ging sie auch auf Tournee zu den Internationalen
Gluck-Opern-Festspielen an das Staatstheater Nürnberg, an das Markgräfliche Opernhaus Bayreuth im
Rahmen der Fränkischen Woche und ans Theater Ingolstadt, wo sie auch als Fairy Queen reüssierte. Im Jahr 2009
sang sie in Mozarts Il re pastore die
Partie der Aminta am Theater Augsburg.
In einem
von der Hasse Gesellschaft München veranstalteten Konzert sang sie Werke von J.
A. Hasse und W. A. Mozart bei den Salzach Festspielen, im Jahr 2009 sang sie ein
Barockprogramm mit der Reichenhaller Philharmonie.
Guibee
Yang arbeitete mit Orchestern wie dem Münchner Rundfunkorchester, dem WDR
Sinfonieorchester, dem Münchner Kammerorchester und der Neuen Hofkapelle
München.
Bereits
in Südkorea erhielt Guibee Yang zahlreiche Preise. In Deutschland wurde sie zunächst
in Hamburg sowie beim Gesangswettbewerb Bergheimer Sängerpreis ausgezeichnet.
Letzterer mündete in ein Abschlusskonzert mit dem WDR Rundfunkorchester Köln.
Beim 15. Internationalen Gesangswettbewerb Ferruccio Tagliavini erhielt sie als
beste Mozart-Sängerin den Karl-Böhm-Preis. Weiters gewann sie Preise bei den
internationalen Wettbewerben Gian Paolo Cresci und Maria Caniglia und den
Publikumspreis beim zweiten Lions Gesangswettbewerb Gut Immling.
Die junge südkoreanische Sopranistin Guibee Yang beendete
im Juni 2010 ihr Studium an der Hochschule für Musik und Theater in
München. In ihrer südkoreanischen
Heimat, in der sie 2001 ihr Studium
begonnen hatte, war Guibee Yang bereits als Susanna (Le Nozze di Figaro), Rosina (Il
barbiere di Siviglia) und in Menottis Amahl
und die nächtlichen Besucher aufgetreten.