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Seit ihren Debüts als Königin der Nacht an der Wiener Staatsoper, der Sächsischen Staatsoper Dresden, der Deutschen Oper Berlin, der Staatsoper Hamburg, der Oper Leipzig, der Deutschen Oper am Rhein Düsseldorf, am Nationaltheater Mannheim und der Oper Frankfurt und nicht zuletzt seit ihrem 2. Platz beim Leyla-Gencer-Wettbewerb 2006 in Istanbul, gilt Eleonore Marguerre als „rising star“ der Opernszene. In der Saison 07/08 gibt die Sopranistin ihr Debüt am Grand Théâtre de Genève in ihrer Paraderolle der Königin der Nacht. In dieser Partie ist sie danach auch in Tokyo zu hören. Hier singt sie außerdem mit dem Strauß-Ensemble der Wiener Symphoniker Konzerte in Tokyo und Osaka. Am Staatstheater Darmstadt gibt sie später in der Spielzeit ihr Rollendebüt als Gilda in einer Neuproduktion von Verdis Rigoletto. Zu den Höhepunkten der letzten Saison zählen Eleonore Marguerres Debüt an der Mailänder Scala in der Partie der Venere in der Neuproduktion von Mozarts Ascanio in Alba sowie ihr Rollendebüt als Fiordiligi in einer Neuproduktion von Cosi fan tutte am Nationaltheater Weimar. Außerdem gab sie ihr Hausdebüt als Königin der Nacht an der Komischen Oper Berlin und kehrte in dieser Partie an die Oper Leipzig zurück. An der Deutschen Oper Berlin war sie in der Wiederaufnahme der Mozart-Fragmente zu hören. Konzerte führten Eleonore Marguerre nach Wismar, Darmstadt und Weimar. Mit der Lautten Compagney gastierte sie mit der konzertanten Aufführung von Händels Amadigi di Gaula in Warschau. In der Saison 05/06 gastierte sie mit der Deutschen Oper Berlin als Königin der Nacht in Aspendos/Türkei. Ausserdem war Eleonore Marguerre in der Titelpartie von Aribert Reimanns Melusine am Nationaltheater Weimar zu hören, wo sie einen sensationellen Erfolg in dieser Rolle verbuchen konnte. Dort sang sie darüber hinaus die Konstanze in Mozarts Entführung aus dem Serail und war in dieser Rolle auch am Staatstheater Darmstadt zu hören. Der Westdeutsche Rundfunk (WDR) engagierte sie für die Titelpartie von Suppés Die schöne Galathée, beim Südwestrundfunk (SWR) sang Eleonore Marguerre zwei Konzerte mit virtuosen Koloraturarien sowie beim Bayerischen Rundfunk Lieder für Sopran und Streichquartett. Zu den weiteren Konzertverpflichtungen zählten eine Opern-Gala in Davos, ein Liederabend beim Heidelberger Sommer mit Cornelius Meister, Mozarts Davidde penitente in Weimar sowie Bachs Matthäus-Passion in Jena. Eleonore Marguerre studierte nach dem Abitur in Heidelberg an der Musikhochschule Karlsruhe bei Ingrid Haubold und anschliessend bei Margarita Lilova an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien, wo sie 2001 mit Auszeichnung abschloss. Meisterkurse besuchte sie bei Hilde Zadek, Walter Berry, Monika Pick Hieronimi und Gernhard Kahry. Bereits während ihres Studiums gewann sie den Kulturförderpreis der Europäischen Union in Straßburg, den Förderpreis beim Bundeswettbewerb Gesang in Berlin und war Preisträgerin beim Internationalen Gesangswettbewerb Klaudia Taev in Estland sowie Stipendiatin des Richard-Wagner-Verbandes Bayreuth. 2004 war sie nicht nur Preisträgerin der Competizione dell’ Opera Dresden sondern gewann zudem den Preis des Publikums in der Sächsischen Staatsoper Dresden.
2007/08
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