Christina Lamberti - soprano back

Die amerikanische Sopranistin Christina Lamberti stellte sich am Theater Regensburg erfolgreich in zwei zentralen Rollen ihres Repertoires vor: sie sang die Amelia in einer Neuproduktion von Verdis Ballo in Maschera sowie die Desdemona in Otello. In der Saison 2007/08 wird sie ebenfalls am Theater Regensburg in Neuproduktionen von Norma und Manon Lescaut die Titelpartien übernehmen. Zuvor eröffnet sie die Saison am Nationaltheater Maribor mit dem Projekt La Callas.

Im Juni 2005 wurde Christina Lamberti für die Rolle der Lisa in Pique Dame an die San Francisco Opera verpflichtet, wo sie zuvor bereits die Rolle der Herzogin von Parma in der neuen Produktion von Busonis Doktor Faust verkörperte und durch ihr sensationelles Einspringen für Carol Vaness als Elettra in Idomeneo Aufsehen erregte. Die amerikanische Presse feierte sie nach einem Konzert mit Arien von Verdi, Puccini und Boito im Dezember 2004 als Neuentdeckung und Verdi-Sopran der Zukunft.

Mit dem Singapore Symphony Orchestra sang sie Brittens Les Illuminations, ausserdem war sie in einem Galakonzert zu Ehren von Ezio Pinza in der Carnegie Music Hall in Pittsburgh sowie in einem Verdi-Konzert an der Academy of Vocal Arts zu hören. An der Estonian National Opera in Tallinn gab sie im März 2006 ihr gefeiertes Europa-Debüt als Vitellia in Mozarts Clemenza di Tito.

Die Bandbreite ihrer Rollen erstreckt sich von Leonora in Il Trovatore (Singapore Lyric Opera) bis hin zur Titelrolle in Iphigenie auf Tauris (San Francisco Opera Center). Im November 2003 war sie an der Houston Grand Opera als Cover von Maria Guleghina für die Rolle der Tosca engagiert. Während ihrer drei Jahre als Adler-Stipendiatin an der San Francisco Opera sang Christina Lamberti Rollen wie Clotilde in Norma, die fünfte Magd in Elektra und die Fortuna in L´Incoronazione di Poppea. Außerdem stand sie als Elettra in Idomeneo und als Fiordiligi in Cosi fan tutte auf der Bühne. Christina Lamberti gab ihr Festival Opera Association Debüt als Donna Anna in Don Giovanni und sang dort auch die Contessa in Nozze di Figaro.

Christina Lamberti stammt aus Phillipsburg, New Jersey. Sie begann ihr Studium am Westminster Choir College, wo sie unter anderem in Produktionen von L´Enfant et les sortilèges, Amahl and the Night Visitors (Mutter) und Warren Martins Cinderella (Königin) auftrat. An der Duquesne University studierte sie unter Claudia Pinza und trat drei Jahre hintereinander mit dem EPCASO (Ezio Pinza Council for American Singers of Opera) Programm in Oderzo, Italien auf. Sie bildete sich am Pittsburgh Opera Center weiter und sang dort unter der Leitung von Tito Capobianco die Suzel in L´amico Fritz, die Diana in Mollicones Emperor Norton und die Titelrolle in Giovanna d´Arco. An der Academy of Vocal Arts in Philadelphia war Christina Lamberti als Mimi in La Bohème, als Tatyana in Eugene Onegin, als Donna Elvira in Don Giovanni, als Fiordiligi in Cosi fan tutte und als Alice Ford in Falstaff zu sehen. Für ihr Debüt als Sacerdotessa in Aida mit der Opera Company of Philadelphia wurde sie mit dem Adler-Stipendium der San Francisco Opera ausgezeichnet.

2007/08