Alexander Joel - conductor back


WAGNER – LOHENGRIN – STAATSTHEATER BRAUNSCHWEIG, MAI 2008

„Das Orchester klingt einfach satt und grandios, die schwierigen Horneinsätze geraten bestens, was sicher auch an der charismatischen Leistung des neuen GMD `s Alexander Joel liegt. Er dirigiert seinen ersten eigenen Wagner mit einer Verve, wunderbaren Temporückungen und trotzdem einer Durchsichtigkeit und Rücksichtnahme auf die Sänger, dass es eine wahre Freude ist. Man denkt sich so in Richtung Rudolf Kempe.“

Der Neue Merker, Mai 2008

 

„Für Alexander Joel war dieses Stück eine Herausforderung, die er genial bewältigte. Hatte er doch mit dem Orchester einen Klangkörper, der sich so einbrachte, wie es besser kaum sein konnte. Die instrumentalen Farben ergaben ein Gesamtklangbild, das mit seinen koloristischen Wirkungen an ein dramatisches Wunderwerk erinnert.“

Peiner Allgemeine Zeitung, 13. Mai 2008

 

„Großartig gelingt die zwielichtige Ortrud-Musik des zweiten Aktes, und das Vorspiel zum dritten Akt gerät zu einem orchestralen Bravourstück.“

Hannoversche Allgemeine Zeitung, 23. Mai 2008

 

 

DVORAK – STRAWINSKY, MAI 2008

„Sie harmonieren offensichtlich hervorragend miteinander: der junge dynamische Cellist Thomas Carroll und der ebenso agile Dirigent Alexander Joel samt Braunschweiger Staatsorchester.

Bei Dvoráks Cellokonzert h-Moll resultierte daraus eine Aufführung, die von steter Triebkraft geprägt war. Die vielfältigen lyrischen Passagen wurden dennoch mit der nötigen Innigkeit gestaltet, ohne sich dabei in weltentrückter Sentimentalität zu verlieren.

Letzteres war im ausdrucksstarken Adagio sicher ein Balanceakt, der überzeugend gelang.

Mit sicherer Hand steuert Joel den riesigen Orchesterapparat, der bei seinen eruptiven Klangballungen von den Zuhörern solide Trommelfelle fordert.

Archaische Urgewalten scheinen aufzubrechen, erbarmungslos ballen sich die Dissonanzen zu monströsen Wogen, die abrupt abbrechen, nur kurze Ruhephasen erlaubend.

Strawinskys "Bilder aus dem heidnischen Russland“ wecken mystische Erinnerungen an Kampf, Tod und Verderben. Bravourös gelingen dem Orchester die radikalen dynamischen Brüche; die Homogenität innerhalb der Instrumentengruppen produziert messerscharfe donnernde Akzente.

Zum Ende fordert Joel alle Kräfte zu ekstatischem Tutti, der Schluss kommt mit der Brutalität eines Fallbeils. Tosender Applaus.“

Braunschweiger Zeitung 19.05.2008

 

 

WEBER - SCHUBERT / MAI 2008

„Es war ein großer Abend für Alexander Joel, für das Braunschweiger Staatsorchester, und sicher auch für das Programm des letzten Braunschweiger Konzerts dieser Saison.

Es begann mit Webers Euryanthe-Ouvertüre, in der Joel mit großem Elan die kleinen Längen des Mittelteils überspielete, indem er die dramatischen Passagen betonte. So entstand eine zündende, kraftvolle, zuweilen bis an die Grenze der Zackigkeit gehende Eröffnung des Konzertabends, mit dem das Orchester seine hohen Qualitäten unter Beweis stellen konnte. Das Joel nicht nur leidenschaftlich dirigiert, sondern dabei einen kühlen Kopf behält, wurde vor allem am Beispiel seiner Interpretation der letzten Sinfonie von Franz Schubert deutlich. „Die Große“ ist wahrlich groß und hat überdies die berühmten „himmlischen Längen“. Wer sie dirigiert, muss die Gesamtarchitektur des Werks im Kopf behalten und gleichzeitig am Detail feilen.

Joel beherrscht diese Kunst und überzeugte damit nicht nur die Zuhörer, sondern führte das Orchester zu einer herausragenden Leistung. Das Braunschweiger Staatsorchester musizierte konzentriert, feurig und klangschön: begeisternd!“

DEWEZET Kultur 08.05.08

 

 

BOHÉME / STAATSOPER HAMBURG / April 2008
„ … muss man die grandiose Orchesterarbeit des Dirigenten Alexander Joel loben. Gerade an den Stellen, an denen der Fokus auf dem Belcanto liegt, ist eine so elegante, dynamisch und klangfarblich wohlponderierte Orchesterführung von entscheidender Bedeutung für ein angemessenes Pathos und die Eleganz der Melodieführung.“


 

 

ROSENKAVALIER in Braunschweig - "Ovationen und Bravos"
"Alexander Joel scheut die lauten Töne nicht, besonders aber legt er Spannung und Konzentration in die lyrischen Passagen, das exzellente Orchester hat großen Anteil am Erfolg des Abends"
Neue Braunschweiger 16.03.08


BEETHOVEN – RAVEL/BRAUNSCHWEIG
„Das Braunschweiger Staatsorchester unter Leitung von Alexander Joel führte leichtfüßig durch den Abend. Fast konnte man glauben, sich in einer Abendserenade zu befinden. Kein Wunder, dass die Stimmung beim auffallend gut mit Jugend durchsetzten und sehr konzentrierten Publikum bestens war.“
Cellesche Zeitung 6.03.08

„Zuvor hatte das Staatsorchester unter dem von großer Geste bestimmten Dirigat von Alexander Joel eine Interpretation von Beethovens 6. Sinfonie Pastorale präsentiert, die das zweihundert Jahre alte Tongemälde in neu aufpoliertem Glanz erstrahlen ließ. Joel akzentuierte raffiniert, betonte dabei vor allem Leichtigkeit und energievolle Beschwingtheit und webte daneben mit ausgeprägter dynamischer Bandbreite ständig neue Spannungsbögen. Das grundlegend Harmonische der Pastorale wurde bei Ravels La Valse deutlich konterkariert. Joel trieb das Orchester bei diesem choreografischen Poem zu ausgeprägten Übersteigerungen, die in ein ebenso furioses wie brutal abbrechendes Finale mündeten. Tosender Beifall.“
Braunschweiger Zeitung 19.02.08

"Alexander Joel geht seine Interpretation mit enormem Schwung an, der die lauten, dissonierenden Tumulte nicht scheut. Doch er entdeckt immer wieder lyrische Nuancen, macht mit dem Staatsorchester den Zeit-Monolog zum Kammerstück."
Braunscheiger Zeitung 11.02.08

Erstes Neujahrskonzert in Braunschweig
Es schien, als ob der Dirigent die Töne mit den Händen und dem Körper von den einzelnen Musikern zu sich ziehen würde, um dann - wie bei einem Puzzle - die Einzelteile in der Luft zu einem großen Bild zusammenzubauen. Ein Bild zum Hören. Selbstverständlich verfügt ein Mann wie Alexander Joel die komplette Klaviatur, die ein Publikum beim Neujahrskonzert von seinem Dirigenten erwarten kann.
Braunschweiger Zeitung 02.01.08

Il Turco in Italia - Düsseldorf
Au pupitre des formidables Düsseldorfer Symphoniker, Alexander Joel s'avère un chef rossinien plus que compétent.
ResMusica 07.12.07

Einstandspremiere von LA BOHEME als neuer Generalmusikdirektor am ausverkauften Staatstheater Braunschweig umjubelt
Dieser Erfolg war programmiert: Der neue Generalmusikdirektor Alexander Joel hatte mit "La Bohème" ausdrücklich sein Lieblingsstück an den Anfang seiner Opernamtszeit gestellt, und fraglos liegt es ihm. Mit gehörigem Schwung ging er die munteren Streiche der bankrotten Künstlerfreunde an, nahm sich aber auch Ruhe und Delikatesse für die zarten Liebesentdeckungen des Schriftstellers Rodolfo und der armen Mimi. Den Streitereien der kessen Musetta und des grollenden Malers Marcello gab er Zunder und ließ im Café Momus die wohlstudierten Chöre, Kinder und Spielmannszug durchaus lautstark aufeinanderprallen. Das Leben ist reich an Farben und Emotionen in dieser Bühnenwelt, und das Staatsorchester breitete sie mit spürbarer Hingabe aus.
Andreas Berger - Braunschweiger Zeitung 22.10.2007

Joel bringt das Staatsorchester Braunschweig zu feiner Nuancierung und verzichtet wohltuend auf bombastische Knalleffekte. Stattdessen nimmt er Puccinis Schwelgen recht unsentimental und sorgt für große musikaliche Klarheit.
Hannoversche Allgmeine Zeitung 24.10.2007

Braunschweigs neuer Orchesterchef hinterließ eine eindrucksvolle Visitenkarte: Kraft und stringenz, grandiose Spannungsbögen und dynamische Extreme, dazu ein denkbar feines Gespür für Klangfarben und Stimmengewebe. Selbst scheinbar Abgedroschenes klang frisch und unverbraucht.
Cellesche Zeitung 17.10.2007

Die wechselnden Partien, mal humorvoll-lebendig, mal lyrische-sentimental erarbeitete Alexander Joel mit dem bestens aufgelegten Orchester zu einer subtilen Klangmischung. Ein exzellente Leistung.
Marie-Louise Fischer Okt 2007

Eröffnungskonzert am Staatstheater Braunschweig mit Verdis MESSA DA REQUIEM - August 2007
„Der Nachfolger von Jonas Alber feierte mit Verdis Requiem seine Premiere in Braunschweig. Und das ausgesprochen eindrucksvoll.“ Neue Braunschweiger 30.08.07

„Mit Einsatz der seidig spielenden Streicher zum leisen „Requiem aeternam“ wurde klar, dass Joel die Stärken des Staatsorchesters pflegt und zu nutzen versteht. Die Musiker folgten seinen mit elegant weichen Handbewegungen gegebenen Weisungen aufmerksam. Das Publikum dankte mit heftigem Applaus und Bravos.“
Braunschweiger Zeitung 28.08.07

„Joel schreckt weder vor der schönen Sentimentalität des zurückhaltenden Beginns der Totenmesse zurück, noch schont er sich bei dem lärmenden „Dies Irae“, das das Auftun der Gräber in grellen Farben malt.“
Hannoversche Allgemeine Zeitung 28.08.07

DON CARLO / TEATRO MUNIPAL SANTIAGO DE CHILE / 150TH ANNIVERSARY / MAY 2007
El directorAlexander Joel asumió frente a la prácticamente nueva conformación de la Filarmónica. Su mano segura fue una buena acompañante, dominando el ritmo verdiano, la pompa musical por un parte y la unidad intimista y el lirismo por otra. Le directeur Alexander Joel a assumé face à la formation pratiquement nouvelle de la Filarmónica. Sa main sûre a été «un bon guide», dominant le rythme verdien, la pompe musicale d’une part et l'unité intimiste et le lyrisme d'autre part. La Tercera, May 2007

Enérgica y vivaz fue la dirección orquestal de Alexnader Joel, con tiempos correctos y fraseo adecuado. Énergique et vivace a été la direction orchestrale d’Alexander Joel, avec des tempi corrects et un phrasé adéquat.
La Segunda, May 2007

También admirable el trabajo de la joven y inexperta Orquesta Filarmónica, conducida por Alexander Joel
El Mercurio, 12.5.2007

NOZZE DI FIGARO/DEUTSCHE OPER AM RHEIN/DÜSSELDORF/FEBRUAR 2007
“Joel fand mit den Duisburger Philharmonikern schon in der brilliant aufgespielten Ouvertüre den rechten Ton und auch sonst gefiel das luzide lockere Spiel, das zum großen Gelingen des Abends beitrug.”
Der-Neue-Merker.at, Februar 2007

CONCERT GRANDES VOIX
Théâtre des Champs Elysées, PARIS- 5.2.2007
Récital de Daniela Barcellona et Juan Diego Flores accompagnés par l’Orchestre de Navarre sous la direction d’Alexander Joel. L’Orchestre symphonique de Navarre obtient avec son chef à l’élégante gestique un beau succès aussi, pour sa musicalité et la sûreté de ses solistes.
Altamusica, Gérard Mannoni 5.2.07

PHILHARMONISCHES ORCHESTER FREIBURG/April 2006
Die Predigt der Posaune

Das Schaulaufen der Höchstbegabten - so ließe sich die Auswahl der Gastdirigenten des Freiburger Philharmonischen Orchesters in dieser Spielzeit überschreiben. ...ließ sich doch Bekanntschaft mit einem weiteren karriereverdächtigen jüngeren Dirigenten schließen: mit Alexander Joel. Dass der aus London stammende und in Wien aufgewachsene Mittdreißiger reihum an großen Häusern begehrt ist, versteht man auf Anhieb

Eine überlegte Klangregie. Und ein Dirigent, der über seine Ziele unmissverständlich gestische Auskunft erteilt, elegant, ohne dass es ihn lange ruhig hielte. ... Der Anfang nimmt sogleich für Joels Richtung ein: ein leicht angezogenes Tempo, auch ganz leicht, fast schon sacht der Zugriff — ein Spiel wie von selbst und doch ganz bewusst ausgesteuert, aktiv vorwärts drängend, ...

Was es mit Alexander Joels persönlichkeitsstarker Dirigierkunst auf sich hat, erschließt sich aus Modest Mussorgskis “Bildern einer Ausstellung” in Maurice Ravels raffiniertem Orchestergewand erst recht. Da sind die kniffligen Details randscharf ausgeleuchtet ... Da ist spürbar gearbeitet worden, gilt es den blitzblanken Klangfiguren. Sie haben Relief.
Badische Zeitung / 25.04.2006 / Heinz W. Koch