Alexander Joel - conductor back


GOUNOD / FAUST / SÄCHSISCHE STAATSOPER DRESDEN / June 2010
"Am Pult der Staatskapelle waltet Alexander Joel, der den Riesenapparat gut zusammen und in Schwung hält. ... Und der Jubel des Publikums war hier wie dort einhellig."
Friedrich Kühn, Kultur Heute, 06.06.2010

"All das, geschieht aber zum Glück unter dem hellen, versöhnenden, Licht musikalischer Glanzleistungen. Alexander Joel steht am Pult der Staatskapelle, und die lässt Gounods Partitur mit vielen Schattierungen erklingen. Der herrlich unterhaltende Übermut wird mit Lust musiziert. Mit Hingabe wird manche Sentimentalität veredelt. Es gibt atemberaubende Spannungsbögen, und für die insgesamt vorzüglichen Sänger beste Begleitung."
Boris Michael Gruhl, Klassik.com / Dresdner Neueste Nachrichten, 06.06.2010

"Die Staatskapelle Dresden zeigt sich unter dem Dirigenten Alexander Joel in deutlich besserer Verfassung als in den vergangenen Premieren der Spielzeit."
Uwe Friedrich, Kultur Heute, 06.06.2010

"...die Staatskapelle unter Alexander Joel, den Breitwandsound der Komposition voll ausspielend, doch jede Sentimentalität vermeidend."
Morgenpost, 07.06.2010

"Gounod vertonte die tragische Liebesgeschichte mit viel Sentiment und romantischer Klangfülle. Die Staatskapelle entfaltet dies unter Alexander Joel zu berauschender Pracht und tänzerischer Brillanz, die an Offenbach erinnert. Die Interpretation zeigt Mut zu schlichter Klarheit und umgeht die Gefahr, rührselig oder banal zu werden."
Sächsische Zeitung, 07.06.2010


MAHLER / SYMPHONY N°1 / CD-RECORDING / STAATSORCHESTER BRAUNSCHWEIG / February 2010
"Alexander Joel will sich besonders um Mahler kümmern. Seine Aufnahme der ersten Sinfonie scheint mehr dem Spielerischen, Schwelgerischen nachzuhängen. Höchst plastisch kitzelt er die volksfrohen Reminiszenzen hervor, wiegt sich mit Lust im Walzern des Scherzos. Hell klingt sein Mahler, festlich wie die Meistersinger.
Und die kleinen Dissonanzen, Störungen und Brüche werden, wo es flott wird, fast mit fortgerissen in der Begeisterung. Wenn Bruder Jakobs dunkler Kanon im dritten Satz abgelöst wird von slawisch kreiselnden, dann wieder sehnenden Melodien, dann herrscht da nicht Verzweiflung über das Unhaltbare, sich ständig Überlagernde und Verfremdende, sondern quasi Freude über immer wieder neue schöne Einfälle, die sich hier häufen und im friedlich aufscheinenden "Lindenbaum"-Zitat quasi organisch münden."
www.newsclick.de


VERDI / DON CARLO / DE VLAAMSE OPERA ANTWERP / February 2010
"Unter der Leitung des bestens mit dem italienischen Repertoire vertrauten Alexander Joel verfolgt das Symphonische Orchester der Vlaamse Opera einen fehlerfreien Kurs, Rücksicht nehmend auf die Stimmen, geschmeidig bei den Zäsuren und glänzend bei den Höhenflügen der Blechinstrumente…"
Opera & Classique, Webthea.com, 16.02.2010


TCHAIKOVSKY / EUGEN ONEGIN / STAATSTHEATER BRAUNSCHWEIG / Decemer 2009
"GMD Alexander Joel führt das Staatsorchester Braunschweig mit sich langsam und dezent aufbauenden Spannungsbögen in Höchstform durch die lyrischen Szenen. Präzise Einsätze in allen Instrumentengruppen und gefühlvoll interpretierte Solopartien veredeln die Aufführung durch einen reifen, abgerundeten Klang aus dem Orchestergraben."
Opernglas 2/2010




PUCCINI / LA BOHEME / OPER KÖLN / November 2009
Sehr gut gelingen Gürzenich-Orchester und dem Gastdirigenten Alexander Joel der satte Puccini-Ton der Streicher, genau getroffen ohne jede Schmiere.
Kölnische Rundschau, 02.11.2009


SMETANA, SPOHR, DVORAK, September 2009
"Welch ein Auftakt: Smetanas Ma Vlast gehört zu den Favoriten der Klassik-Freunde. Die Braunschweiger spielten hieraus die 4. Sinfonische Dichtung "Aus Böhmens Hain und Flur" - stark. Dirigent Alexander Joel, wegen seiner engagierten Auftritte längst Publikumsliebling, legte mit den Musikern einen blitzsauberen Start hin. ...
Höhepunkt des Abends war zweifellos Dvoraks 9. Sinfonie "Aus der neuen Welt". Die Braunschweiger machten alles richtig, bestachen mit Gefühl und Präzision, rührten das Publikum im Largo zu Tränen. Riesenapplaus für eine Klasse-Leistung!"
Wolfsburger Allgemeine Zeitung, 28.09.2009


MENDELSSOHN BARTHOLDY, SPOHR, BEETHOVEN, September 2009
"Schöner hätte die Konzertsaison des Staatstheaters Braunschweig nicht beginnen können als mit Mendelssohn Bartholdys sommerlich funkelnder "Italienischer Sinfonie". Ein Werk, wie gemacht namentlich für den musikantischen Schwung des Generalmusikdirektors Alexander Joel. So ließ er das Allegro flott hervorquirlen wie in feuriger Erregung, gab dem Andante eine schön weiche, wie unter Hitze am Ende sacht versiegende Gestalt und stützte sich in wellengleichen Schüben in den sprudelnden Saltarello-Tanz. ... Beethovens selten gespielte 4. Sinfonie war in der Folge zu entdecken. Joel führte das Adagio aus den lastend breiten tiefen Eingangstönen in heftiges Brausen und gewann dem Werk schon bald hellere Farben ab. Duftig etwas atmete das Orchester im Adagio, tänzerisch bewegte sich das Allegro, bevor im Schlusssatz das freundlich singende Thema durch dunkle, hexenritthafte Einbrüche gestört wurde. Bewundernswert hielten die Streicher das unruhige Flirren durch. So entstand eine Interpretation, die Beethoven noch näher an Mozart als an der Romatik zeigt. Starker Applaus."
Braunschweiger Zeitung, 20.09.2009


BIZET - CARMEN - STAATSTHEATER BRAUNSCHWEIG, AUGUST 2009
"Das Orchester des Staatstheaters unter der energischen Leitung von Alexander Joel stimmte die Besucher auf einen feurigen und leidenschaftlichen Abend ein. ...

Absolut verdienter Applaus und minutenlang stehende Ovationen."
Wolfsburger Allgemeine Zeitung, 19.09.2009

"Die Inszenierung mit einem exzellent führenden Generalmusikdirektor Alexander Joel am Dirigentenpult überzeugte in allen Belangen. Musikalisch ein Juwel - das war den bestens disponierten Gesangssolisten als auch dem hervorragend abgestimmten Orchester zu verdanken."
Wolfsburger Nachrichten, 19.09.2009

"Alexander Joel lässt mit dem Staatsorchester in der exzellenten Akustik des Wolfsburger Scharoun-Baus musikalisch spanische Sonne und Rhythmen glühen. Liebevoll weich begleitet er Josés und Micaëlas Duett, das noch ins Glück führen könnte. Und einfühlsam entwickelt er das Vorspiel zum dritten Akt mit zarter Flöte. Dramatischer Aplomb liegt ihm sowieso."
Wolfsburger Nachrichten, 21.09.2009


PUCCINI - MADAMA BUTTERFLY - STAATSTHEATER BRAUNSCHWEIG, AUGUST 2009
"Alexander Joel und das Staatsorchester glänzen besonders in den nostalgischen Zwischenspielen. ... Anschließend viel Jubel für alle."
Braunschweiger Zeitung, 17.08.2009

"Unter Alexander Joel spielt das Staatsorchester präzise und leidenschaftlich die traumschöne Puccinimusik fern von Kitsch und Sentimentalität."
Neue Braunschweiger, 16.08.2009

Braunschweigs GMD Alexander Joel gelingt es, mit seinem leidenschaftlichen dynamischen Dirigat die vielfältigen Emotionen der Partitur zu beleben, ohne je ins Kitschige abzugleiten. Das Staatsorchester geht hochkonzentriert mit.
Online Musik Magazin, August 2009


VERDI - SIMONE BOCCABEGRA - STAATSTHEATER BRAUNSCHWEIG, APRIL 2009
"Unter seinem Chefdirigenten Alexander Joel findet das Staatsorchester Braunschweig endlich wieder zu Hochform. Der Klang ist sorgfältig ausbalanciert, ohne schwerfällig an den Melodielinien zu haften, die sich bei Joel wunderbar leicht und natürlich entfalten. Kein Wunder, dass dazu auch sehr gut gesungen wird."
Hannoversche Allgemeine Zeitung, 04.04.2009

"Die Premiere unter der Leitung von Alexander Joel am Sonnabend in Braunschweig wurde zu einem rauschenden Erfolg. ...
Das auch das Orchester in diesem vokalen Feuer auf gleicher Temperatur mitzulodern vermag, ist sicherlich nicht zuletzt der Führungsqualität von Alexander Joel am Dirigentenpult zu verdanken. ... - am Ende Standing Ovations."
Göttinger Tagesblatt, 04.04.2009


BRUCKNER, MARCH 2009
"Braunschweigs Staatsorchester zeigte sich im 7. Sinfoniekonzert, geleitet von Generalmusikdirektor Alexander Joel, hochmotiviert für so feierliche Kost: hell und fein klangen die Streicher, vorbildlich sauber und klar die reichlich geforderten Blechbläser.

Mystische Stimmung waltete zum Schluss des Adagios, gewidmet Wagners Tod: Zur getragenen Melodie der Wagner-Tuben mischt sich da irritierend heller Streicherklang. Merkwürdig penetrant das Trompeten-Motiv des Scherzos, das bis zum fanfarenhaften Schluss im Galopp durch die Instrumente gereicht wird. Kontrastreich, unschwülstig, fast klassisch klang die Sinfonie bei Joel und erzielte so zu Recht Bravos.

Zuvor hatte er gewohnt elegant Mozarts Linzer Sinfonie geleitet. Mit etwas reichlich illustrierenden Bewegungen lockte er fast barock-festlichen Unterton aus dem Adagio, gab dem sonst oft arg bäuerlichen Dreier wieder höfischen Menuett-Glanz und führte das Presto zum überschäumenden Schluss.

Louis Spohrs Macbeth-Ouvertüre verbreitete eingangs zwar düstre Stimmung, bricht aber leider ab, wo die dramatische Durcharbeitung b eginnen würde. Da hätte man gern die ganze Schauspielmusik gehört.

Viel Applaus und Bravos."


TCHAIKOVSKY, OCTOBER 2008
"In der Sinfonie Nr. 5 entfalten das Orchester und der Dirigent Alexander Joel den eigenen intensiven beweglichen und fein nuancierten Klang. Rhytmische Impulse dienen als Bewegungselemente ebenso wie die emphatisch großräumig gedeutete Motivbewegung. Emotional ausgespielt, strömen die romantisch verträumten Melodien als Ausdruck starker Liebessehnsucht. Dissonanzen wirken wie markante Zeichen im dramatischen Verlauf, der im 3. Satz trotz schwingender Walzerklänge noch nicht endet, sondern im letzten Satz in vehementer Steigerung konzentriert durchgestaltet zum klingenden Farbrausch wird. Vehementer Applaus des Publikums im ausverkauften Theater und Zugaben."
Braunschweiger Zeitung, 29.10.2008

"Die Braunschweiger wurden vom souverän und bestens aufgelegten Dirigenten Alexander Joel zu Höchstleistungen getrieben. Joel und seinen Musikern gelang es meisterhaft, den Schicksalsgedanken als Leitthema herauszuarbeiten. Farbige Orchestrierung, opernartige Crescendi, Tempowechsel und ein träumerisch-romantischer 2. Satz - da steckte alles drin. Bemerkenswert die Energieleistung des Dirigenten, der das Staatsorchester kraftvoll und bisweilen tänzerisch zum Erfolg führte. Absolute Spitze, lang anhaltender Beifall."
Hannoversche Allgemeine, 29.10.2008


PUCCINI – MANON LESCAUT – STAATSTHEATER BRAUNSCHWEIG, OCTOBER 2008
Das Staatsorchester Braunschweig ist total auf einen aggressiv-hochdramatischen Puccini-Klang eingestellt. Alexander Joel betont konsequent die Kontraste in der Musik, die expressiven Crescendi, die verstörenden Dissonanzen - variiert Tempi und Dynamik zu einem ungemein plastischen Klangbild, begleitet die Sänger mit stimulierender Unterstützung - und zelebriert mit dem Intermezzo vor dem Schluss-Akt ein in opulenten Streicher-Tutti mit Oboen-Solo ein retardierendes Musik-Erlebnis höchster Intensität.
Opernnetz.de, 08.12.2008

„Allein für das Orchester-Intermezzo vor dem dritten Akt lohnt sich der Theaterbesuch. Alexander Joel treibt die Handlung voran und das Liebespaar bis zum hohen C – und weiter.“
Neue Braunschweiger, Oktober 2008


BEETHOVEN - STRAWINSKY, SEPTEMBER 2008
"Dirigent Alexander Joel machte mit dem Braunschweiger Staatsorchester bereits beim berühmten Schicksalklopfen deutlich, dass er die Sinfonie von schwülstig-pathetischem Ballast zu befreien gedachte. Wunderschön gelang der etwas die Schlussphase des 3. Satzes in expressivem, kaum hörbarem Pianissimo, aus dem die überschwänglichen Jubelklänge des Schlussallegros wie ein gleißender Sonnenaufgang hervorbrachen, um in einem frenetischen Finale zu münden. Begeisterter Beifall und Bravorufe im voll besetzten Dom."
Braunschweiger Zeitung, September 2008


SCHUMANN - MAHLER, SEPTEMBER 2008
"In der Braunschweiger Stadthalle dirigierte Alexander Joel Schumanns Klavierkonzert und die 5. Sinfonie von Gustav Mahler. Joel bereitete mit den weich aufatmenden Streichern im zweiten Satz einen wohligen Klangteppich, nahm im dritten das hüpfende Motiv mit offenbarer Wonne im Orchester auf. Es war eine klare, unverstellte Interpretatiom. ... Man kann die Sinfonie sicher ruppiger, gefährdeter interpretieren als Joel, doch kaum eleganter. Eindrucksvoll spürt er den Zusammenhängen mehr nach als den Brüchen. Da erhält der Trauermarsch phasenweise fast beschwingte Note. Und das Staatsorchester folgt ihm in allen Gruppen und den Soli mit großer Präzision. Fast ausgelassen wirbelt Joel im Rondo mit den Motiven, erzeugt unter grandioser Beschleunigung im Finale die Bekräftigung der musikalischen Sinnstiftung. Das Publikum war hingerissen, applaudierte unter Bravorufen begeistert."
Braunschweiger Zeitung, September 2008


WAGNER – LOHENGRIN – STAATSTHEATER BRAUNSCHWEIG, MAI 2008

"Generalmusikdirektor Alexander Joel entwickelt große atmende Bögen, auf denen er auch die Sänger sicher und einfühlsam durch die Handlung trägt. In der großen dramatischen Aufwallung folgt ihm das Staatsorchester ebenso wie in der seidigen Begleitung von Elsas <> oder der dicht interpretierten Brautgemachszene."
Opernwelt, Juli 2008

„Das Orchester klingt einfach satt und grandios, die schwierigen Horneinsätze geraten bestens, was sicher auch an der charismatischen Leistung des neuen GMD `s Alexander Joel liegt. Er dirigiert seinen ersten eigenen Wagner mit einer Verve, wunderbaren Temporückungen und trotzdem einer Durchsichtigkeit und Rücksichtnahme auf die Sänger, dass es eine wahre Freude ist. Man denkt sich so in Richtung Rudolf Kempe.“

Der Neue Merker, Mai 2008

 

„Für Alexander Joel war dieses Stück eine Herausforderung, die er genial bewältigte. Hatte er doch mit dem Orchester einen Klangkörper, der sich so einbrachte, wie es besser kaum sein konnte. Die instrumentalen Farben ergaben ein Gesamtklangbild, das mit seinen koloristischen Wirkungen an ein dramatisches Wunderwerk erinnert.“

Peiner Allgemeine Zeitung, 13. Mai 2008

 

„Großartig gelingt die zwielichtige Ortrud-Musik des zweiten Aktes, und das Vorspiel zum dritten Akt gerät zu einem orchestralen Bravourstück.“

Hannoversche Allgemeine Zeitung, 23. Mai 2008

 

 

DVORAK – STRAWINSKY, MAI 2008

„Sie harmonieren offensichtlich hervorragend miteinander: der junge dynamische Cellist Thomas Carroll und der ebenso agile Dirigent Alexander Joel samt Braunschweiger Staatsorchester.

Bei Dvoráks Cellokonzert h-Moll resultierte daraus eine Aufführung, die von steter Triebkraft geprägt war. Die vielfältigen lyrischen Passagen wurden dennoch mit der nötigen Innigkeit gestaltet, ohne sich dabei in weltentrückter Sentimentalität zu verlieren.

Letzteres war im ausdrucksstarken Adagio sicher ein Balanceakt, der überzeugend gelang.

Mit sicherer Hand steuert Joel den riesigen Orchesterapparat, der bei seinen eruptiven Klangballungen von den Zuhörern solide Trommelfelle fordert.

Archaische Urgewalten scheinen aufzubrechen, erbarmungslos ballen sich die Dissonanzen zu monströsen Wogen, die abrupt abbrechen, nur kurze Ruhephasen erlaubend.

Strawinskys "Bilder aus dem heidnischen Russland“ wecken mystische Erinnerungen an Kampf, Tod und Verderben. Bravourös gelingen dem Orchester die radikalen dynamischen Brüche; die Homogenität innerhalb der Instrumentengruppen produziert messerscharfe donnernde Akzente.

Zum Ende fordert Joel alle Kräfte zu ekstatischem Tutti, der Schluss kommt mit der Brutalität eines Fallbeils. Tosender Applaus.“

Braunschweiger Zeitung 19.05.2008

 

 

WEBER - SCHUBERT / MAI 2008

„Es war ein großer Abend für Alexander Joel, für das Braunschweiger Staatsorchester, und sicher auch für das Programm des letzten Braunschweiger Konzerts dieser Saison.

Es begann mit Webers Euryanthe-Ouvertüre, in der Joel mit großem Elan die kleinen Längen des Mittelteils überspielete, indem er die dramatischen Passagen betonte. So entstand eine zündende, kraftvolle, zuweilen bis an die Grenze der Zackigkeit gehende Eröffnung des Konzertabends, mit dem das Orchester seine hohen Qualitäten unter Beweis stellen konnte. Das Joel nicht nur leidenschaftlich dirigiert, sondern dabei einen kühlen Kopf behält, wurde vor allem am Beispiel seiner Interpretation der letzten Sinfonie von Franz Schubert deutlich. „Die Große“ ist wahrlich groß und hat überdies die berühmten „himmlischen Längen“. Wer sie dirigiert, muss die Gesamtarchitektur des Werks im Kopf behalten und gleichzeitig am Detail feilen.

Joel beherrscht diese Kunst und überzeugte damit nicht nur die Zuhörer, sondern führte das Orchester zu einer herausragenden Leistung. Das Braunschweiger Staatsorchester musizierte konzentriert, feurig und klangschön: begeisternd!“

DEWEZET Kultur 08.05.08

 

 

BOHÉME / STAATSOPER HAMBURG / April 2008
„ … muss man die grandiose Orchesterarbeit des Dirigenten Alexander Joel loben. Gerade an den Stellen, an denen der Fokus auf dem Belcanto liegt, ist eine so elegante, dynamisch und klangfarblich wohlponderierte Orchesterführung von entscheidender Bedeutung für ein angemessenes Pathos und die Eleganz der Melodieführung.“


 

 

ROSENKAVALIER in Braunschweig - "Ovationen und Bravos"
"Alexander Joel scheut die lauten Töne nicht, besonders aber legt er Spannung und Konzentration in die lyrischen Passagen, das exzellente Orchester hat großen Anteil am Erfolg des Abends"
Neue Braunschweiger 16.03.08


BEETHOVEN – RAVEL/BRAUNSCHWEIG
„Das Braunschweiger Staatsorchester unter Leitung von Alexander Joel führte leichtfüßig durch den Abend. Fast konnte man glauben, sich in einer Abendserenade zu befinden. Kein Wunder, dass die Stimmung beim auffallend gut mit Jugend durchsetzten und sehr konzentrierten Publikum bestens war.“
Cellesche Zeitung 6.03.08

„Zuvor hatte das Staatsorchester unter dem von großer Geste bestimmten Dirigat von Alexander Joel eine Interpretation von Beethovens 6. Sinfonie Pastorale präsentiert, die das zweihundert Jahre alte Tongemälde in neu aufpoliertem Glanz erstrahlen ließ. Joel akzentuierte raffiniert, betonte dabei vor allem Leichtigkeit und energievolle Beschwingtheit und webte daneben mit ausgeprägter dynamischer Bandbreite ständig neue Spannungsbögen. Das grundlegend Harmonische der Pastorale wurde bei Ravels La Valse deutlich konterkariert. Joel trieb das Orchester bei diesem choreografischen Poem zu ausgeprägten Übersteigerungen, die in ein ebenso furioses wie brutal abbrechendes Finale mündeten. Tosender Beifall.“
Braunschweiger Zeitung 19.02.08

"Alexander Joel geht seine Interpretation mit enormem Schwung an, der die lauten, dissonierenden Tumulte nicht scheut. Doch er entdeckt immer wieder lyrische Nuancen, macht mit dem Staatsorchester den Zeit-Monolog zum Kammerstück."
Braunscheiger Zeitung 11.02.08

Erstes Neujahrskonzert in Braunschweig
Es schien, als ob der Dirigent die Töne mit den Händen und dem Körper von den einzelnen Musikern zu sich ziehen würde, um dann - wie bei einem Puzzle - die Einzelteile in der Luft zu einem großen Bild zusammenzubauen. Ein Bild zum Hören. Selbstverständlich verfügt ein Mann wie Alexander Joel die komplette Klaviatur, die ein Publikum beim Neujahrskonzert von seinem Dirigenten erwarten kann.
Braunschweiger Zeitung 02.01.08

Il Turco in Italia - Düsseldorf
Au pupitre des formidables Düsseldorfer Symphoniker, Alexander Joel s'avère un chef rossinien plus que compétent.
ResMusica 07.12.07

Einstandspremiere von LA BOHEME als neuer Generalmusikdirektor am ausverkauften Staatstheater Braunschweig umjubelt
Dieser Erfolg war programmiert: Der neue Generalmusikdirektor Alexander Joel hatte mit "La Bohème" ausdrücklich sein Lieblingsstück an den Anfang seiner Opernamtszeit gestellt, und fraglos liegt es ihm. Mit gehörigem Schwung ging er die munteren Streiche der bankrotten Künstlerfreunde an, nahm sich aber auch Ruhe und Delikatesse für die zarten Liebesentdeckungen des Schriftstellers Rodolfo und der armen Mimi. Den Streitereien der kessen Musetta und des grollenden Malers Marcello gab er Zunder und ließ im Café Momus die wohlstudierten Chöre, Kinder und Spielmannszug durchaus lautstark aufeinanderprallen. Das Leben ist reich an Farben und Emotionen in dieser Bühnenwelt, und das Staatsorchester breitete sie mit spürbarer Hingabe aus.
Andreas Berger - Braunschweiger Zeitung 22.10.2007

Joel bringt das Staatsorchester Braunschweig zu feiner Nuancierung und verzichtet wohltuend auf bombastische Knalleffekte. Stattdessen nimmt er Puccinis Schwelgen recht unsentimental und sorgt für große musikaliche Klarheit.
Hannoversche Allgmeine Zeitung 24.10.2007

Braunschweigs neuer Orchesterchef hinterließ eine eindrucksvolle Visitenkarte: Kraft und stringenz, grandiose Spannungsbögen und dynamische Extreme, dazu ein denkbar feines Gespür für Klangfarben und Stimmengewebe. Selbst scheinbar Abgedroschenes klang frisch und unverbraucht.
Cellesche Zeitung 17.10.2007

Die wechselnden Partien, mal humorvoll-lebendig, mal lyrische-sentimental erarbeitete Alexander Joel mit dem bestens aufgelegten Orchester zu einer subtilen Klangmischung. Ein exzellente Leistung.
Marie-Louise Fischer Okt 2007

Eröffnungskonzert am Staatstheater Braunschweig mit Verdis MESSA DA REQUIEM - August 2007
„Der Nachfolger von Jonas Alber feierte mit Verdis Requiem seine Premiere in Braunschweig. Und das ausgesprochen eindrucksvoll.“ Neue Braunschweiger 30.08.07

„Mit Einsatz der seidig spielenden Streicher zum leisen „Requiem aeternam“ wurde klar, dass Joel die Stärken des Staatsorchesters pflegt und zu nutzen versteht. Die Musiker folgten seinen mit elegant weichen Handbewegungen gegebenen Weisungen aufmerksam. Das Publikum dankte mit heftigem Applaus und Bravos.“
Braunschweiger Zeitung 28.08.07

„Joel schreckt weder vor der schönen Sentimentalität des zurückhaltenden Beginns der Totenmesse zurück, noch schont er sich bei dem lärmenden „Dies Irae“, das das Auftun der Gräber in grellen Farben malt.“
Hannoversche Allgemeine Zeitung 28.08.07

DON CARLO / TEATRO MUNIPAL SANTIAGO DE CHILE / 150TH ANNIVERSARY / MAY 2007
El directorAlexander Joel asumió frente a la prácticamente nueva conformación de la Filarmónica. Su mano segura fue una buena acompañante, dominando el ritmo verdiano, la pompa musical por un parte y la unidad intimista y el lirismo por otra. Le directeur Alexander Joel a assumé face à la formation pratiquement nouvelle de la Filarmónica. Sa main sûre a été «un bon guide», dominant le rythme verdien, la pompe musicale d’une part et l'unité intimiste et le lyrisme d'autre part. La Tercera, May 2007

Enérgica y vivaz fue la dirección orquestal de Alexnader Joel, con tiempos correctos y fraseo adecuado. Énergique et vivace a été la direction orchestrale d’Alexander Joel, avec des tempi corrects et un phrasé adéquat.
La Segunda, May 2007

También admirable el trabajo de la joven y inexperta Orquesta Filarmónica, conducida por Alexander Joel
El Mercurio, 12.5.2007

NOZZE DI FIGARO/DEUTSCHE OPER AM RHEIN/DÜSSELDORF/FEBRUAR 2007
“Joel fand mit den Duisburger Philharmonikern schon in der brilliant aufgespielten Ouvertüre den rechten Ton und auch sonst gefiel das luzide lockere Spiel, das zum großen Gelingen des Abends beitrug.”
Der-Neue-Merker.at, Februar 2007

CONCERT GRANDES VOIX
Théâtre des Champs Elysées, PARIS- 5.2.2007
Récital de Daniela Barcellona et Juan Diego Flores accompagnés par l’Orchestre de Navarre sous la direction d’Alexander Joel. L’Orchestre symphonique de Navarre obtient avec son chef à l’élégante gestique un beau succès aussi, pour sa musicalité et la sûreté de ses solistes.
Altamusica, Gérard Mannoni 5.2.07

PHILHARMONISCHES ORCHESTER FREIBURG/April 2006
Die Predigt der Posaune

Das Schaulaufen der Höchstbegabten - so ließe sich die Auswahl der Gastdirigenten des Freiburger Philharmonischen Orchesters in dieser Spielzeit überschreiben. ...ließ sich doch Bekanntschaft mit einem weiteren karriereverdächtigen jüngeren Dirigenten schließen: mit Alexander Joel. Dass der aus London stammende und in Wien aufgewachsene Mittdreißiger reihum an großen Häusern begehrt ist, versteht man auf Anhieb

Eine überlegte Klangregie. Und ein Dirigent, der über seine Ziele unmissverständlich gestische Auskunft erteilt, elegant, ohne dass es ihn lange ruhig hielte. ... Der Anfang nimmt sogleich für Joels Richtung ein: ein leicht angezogenes Tempo, auch ganz leicht, fast schon sacht der Zugriff — ein Spiel wie von selbst und doch ganz bewusst ausgesteuert, aktiv vorwärts drängend, ...

Was es mit Alexander Joels persönlichkeitsstarker Dirigierkunst auf sich hat, erschließt sich aus Modest Mussorgskis “Bildern einer Ausstellung” in Maurice Ravels raffiniertem Orchestergewand erst recht. Da sind die kniffligen Details randscharf ausgeleuchtet ... Da ist spürbar gearbeitet worden, gilt es den blitzblanken Klangfiguren. Sie haben Relief.
Badische Zeitung / 25.04.2006 / Heinz W. Koch