BRNO PHILHARMONIC ORCHESTRA
Ravel / Debussy / Saint - Saens
May 26/30/31, 2013

PRAGUE SYMPHONY ORCHESTRA
Beethoven / Lalo Edouard
May 9/10, 2013

QATAR PHILHARMONIC ORCHESTRA
Schumann / Scriabin / Sharara
Jasminka Stancul, piano
May 18, 2013

INTERNATIONAL MUSIC FESTIVAL JANACKUV MAJ OSTRAVA
R. Strauss / Schnittke / Klusak
June 6, 2013

EUROPÄISCHE WOCHEN PASSAU
Brno Philharmonic Orchestra
June 28, 2013



Aleksandar Markovic, conductor

Mit einer Neuproduktion von Der fliegende Holländer am Slowenischen National-theater Ljubljana eröffnete Aleksandar Markovic das Wagner-Jahr 2013. Unmittelbar danach gab er mit einem Einspringen für Vladimir Fedoseyev sein erfolgreiches Debüt beim Beethoven Orchester Bonn. Im Mai 2013 gastiert er zum wiederholten Male bei den Prager Symphonikern und dem Qatar Philharmonic Orchestra.

Seit 2009 ist Aleksandar Markovic Musikdirektor und Chefdirigent der Brünner Phil-harmonie, mit der er nach Gastspielen im Wiener Konzerthaus und Brucknerhaus Linz 2013 bei den Europäischen Wochen Passau und mit einem konzertanten Rienzi und zwei Konzerten (Bruckner, Wagner, R. Strauss) im Herkules-Saal und in der Philhar-monie München auftreten wird. Eine enge Zusammenarbeit verbindet ihn auch mit dem Kroatischen Rundfunk, dessen Symphonieorchester er 2013/14 als „principal guest conductor“ vorstehen wird.

In den vergangenen Saisonen dirigierte Aleksandar Markovic das Spanische Rund-funkorchester Madrid, die Dresdner Philharmonie, Stuttgarter Philharmoniker, Staats-kapelle Halle, Kremerata Baltica, das Konzerthausorchester Berlin,DSO Berlin, Mozarteum Orchester Salzburg, Scottish Chamber Orchestra, Prager Rundfunk-orchester, die Slowenische Philharmonie und die Slowakische Philharmonie. Er eröffnete die Wiener Festwochen mit den Wiener Symphonikern, trat mit dem Verdi-Requiem im Palace of Arts Budapest auf, debütierte beim Festival Dvorak’s Prag, dirigierte die 9. Beethoven beim Abschlusskonzert der Musikfestspiele Bratislava und die 3. Mahler im Festspielhaus Salzburg und im Stefaniensaal Graz.

Aleksandar Markovic arbeitete außerdem mit dem Wiener Kammerorchester und Concertverein, Budapest Concert Orchestra, Staatsorchester Braunschweig, Litaui-schen Nationalorchester, Symphonieorchester St. Gallen, Kammerorchester Spirit of Europe, den Nürnberger Philharmonikern,Belgrader Philharmonikern, der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz, Rheinischen Philharmonie, Württembergischen Philharmonie, Zagreb Philharmonie und der Janacek Philharmonie zusammen. Er dirigierte am Nationaltheater Prag und am Landestheater Salzburg und leitete die Neuproduktion von Verdis Forza del destino am Nationaltheater Belgrad.

Aleksandar Markovic war von 2005-08 Chefdirigent am Tiroler Landestheater Inns-bruck, wo er insgesamt 10 von der Kritik bejubelte Neuproduktionen und zahlreiche Konzerte mit dem Tiroler Symphonieorchester leitete. Er ist zudem ein Förderer zeit-genössischer Musik und dirigierte die Uraufführung von Feuerlicht, Nachtschatten von Dirk D’Ase im Wiener Musikverein ebenso wie Werke von Hartmann, Schiske, Ligeti, Lutoslawski, Glass, Keuris, Pintscher, Larcher und Tüür.

Aleksandar Markovic gewann den 1. Preis beim 7. Internationalen Grzegorz Fitelberg Dirigentenwettbewerb im polnischen Katowice. Sein Dirigierstudium absolvierte er an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien bei Leopold Hager. Außerdem besuchte er an der Accademia Musicale Chigiana in Siena Meisterklassen, die er mit der Auszeichnung Diploma d’onore abschloss. Aleksandar Markovic war Stipendiat der prestigeträchtigen Herbert von Karajan-Stiftung Berlin.