Aleksandar Markovic - conductor back

Seit August 2009 ist Aleksandar Markovic der neue Chefdirigent der Brünner Philharmonie, die ihm diese Stelle unmittelbar nach dem ersten gemeinsamen Konzert angeboten hatte. Ende 2009 debütierte er beim Spanischen Rundfunk Madrid und dirigierte die 9. Beethoven beim Abschlusskonzert der Internationalen Musikfestspiele Bratislava. 2010 gastiert er mit der Brünner Philharmonie im Palace of Arts Budapest (Verdi-Requiem), Festspielhaus Salzburg, Stefaniensaal Graz (3. Mahler) und im Kongresshaus Villach. Er dirigiert im Wiener Konzerthaus, die Slowakische und Slowenische Philharmonie sowie die Szymanowski Philharmonie Krakau. Im Dezember 2010 gibt er sein Debüt bei der Dresdner Philharmonie.

2009 debütierte Aleksandar Markovic beim Konzerthausorchester Berlin, bei den Stuttgarter Philharmonikern, Nürnberger Philharmonikern, beim Kammerorchester Spirit of Europe, Staatsorchester Braunschweig und dirigierte am Nationaltheater Belgrad eine Neuproduktion von Verdis Forza del destino. 2008 leitete er das Scottish Chamber Orchestra, die Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz, Württem-bergische Philharmonie, das Qatar Philharmonic Orchestra, und er eröffnete die Wiener Festwochen mit den Wiener Symphonikern.

Aleksandar Markovic war von 2005-08 Chefdirigent am Tiroler Landestheater Innsbruck, wo er insgesamt zehn von der Kritik bejubelte Neuproduktionen dirigierte (Cavalleria Rusticana / Pagliacci, Schwanensee, Romeo et Juliette, Der fliegende Holländer, Salome, Madama Butterfly, Tosca, Traviata, Nabucco und Norma). Ausserdem leitete er zahlreiche Konzerte mit dem Tiroler Symphonieorchester.

Aleksandar Markovic dirigierte am Nationaltheater Prag und am Landestheater Salzburg sowie folgende Orchester: DSO Berlin, Mozarteum Orchester Salzburg, Prager Symphoniker, Wiener Kammerorchester und Concertverein, Budapest Concert Orchestra, Symphonieorchester St. Gallen, Litauisches Kammerorchester und Nationalsymphonieorchester, Janacek Philharmonie, Belgrader Philharmoniker und Rundfunkorchester, Kroatisches Rundfunkorchester und Rheinische Philharmonie.

Neben dem klassischen symphonischen Repertoire ist Aleksandar Markovic ein Förderer zeitgenössischer Musik. Er dirigierte die Uraufführung von Feuerlicht, Nachtschatten von Dirk D’Ase im Wiener Musikverein, Symphonien von Karl Amadeus Hartmann und Karl Schiske sowie Werke von Witold Lutoslawski, György Ligeti, Philip Glass, Tristan Keuris, Mathias Pintscher, Thomas Larcher, und Erkki-Sven Tüür.

Aleksandar Markovic gewann den 1. Preis beim 7. Internationalen Grzegorz Fitelberg Dirigentenwettbewerb im polnischen Katowice. Sein Dirigierstudium absolvierte er an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien bei Leopold Hager. Außerdem besuchte er an der Accademia Musicale Chigiana in Siena die Meisterklassen von Gianluigi Gelmetti und Lothar Zagrosek, die er mit der Auszeichnung Diploma d’onore abschloss. Aleksandar Markovic war Stipendiat der prestigeträchtigen Herbert von Karajan-Stiftung Berlin.

2010