Mit einer Neuproduktion
von Der fliegende Holländer am Slowenischen National-theater Ljubljana
eröffnete Aleksandar Markovic das Wagner-Jahr 2013. Unmittelbar danach gab er
mit einem Einspringen für Vladimir Fedoseyev sein erfolgreiches Debüt beim
Beethoven Orchester Bonn. Im Mai 2013 gastiert er zum wiederholten Male bei den
Prager Symphonikern und dem Qatar Philharmonic Orchestra.
Seit 2009 ist Aleksandar
Markovic Musikdirektor und Chefdirigent der Brünner Phil-harmonie, mit der er
nach Gastspielen im Wiener Konzerthaus und Brucknerhaus Linz 2013 bei den
Europäischen Wochen Passau und mit einem konzertanten Rienzi und zwei
Konzerten (Bruckner, Wagner, R. Strauss) im Herkules-Saal und in der Philhar-monie
München auftreten wird. Eine enge Zusammenarbeit verbindet ihn auch mit dem
Kroatischen Rundfunk, dessen Symphonieorchester er 2013/14 als „principal guest
conductor“ vorstehen wird.
In den vergangenen
Saisonen dirigierte Aleksandar Markovic das Spanische Rund-funkorchester Madrid,
die
Dresdner Philharmonie, Stuttgarter Philharmoniker, Staats-kapelle Halle, Kremerata
Baltica, das Konzerthausorchester
Berlin,DSO
Berlin, Mozarteum Orchester Salzburg, Scottish Chamber Orchestra, Prager Rundfunk-orchester, die Slowenische Philharmonie und die Slowakische Philharmonie.
Er eröffnete die Wiener Festwochen mit den Wiener Symphonikern, trat mit dem Verdi-Requiem im Palace of Arts Budapest auf, debütierte
beim Festival Dvorak’s Prag, dirigierte die 9. Beethoven beim
Abschlusskonzert der Musikfestspiele Bratislava und die 3. Mahler im
Festspielhaus Salzburg und im Stefaniensaal Graz.
Aleksandar Markovic
arbeitete außerdem mit dem Wiener
Kammerorchester und Concertverein, Budapest Concert Orchestra, Staatsorchester
Braunschweig, Litaui-schen Nationalorchester, Symphonieorchester St. Gallen,
Kammerorchester Spirit of Europe, den
Nürnberger Philharmonikern,Belgrader
Philharmonikern, der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz, Rheinischen
Philharmonie, Württembergischen Philharmonie, Zagreb Philharmonie und der Janacek Philharmonie zusammen. Er
dirigierte am Nationaltheater Prag und am Landestheater Salzburg und leitete
die Neuproduktion von Verdis Forza del
destino am Nationaltheater Belgrad.
Aleksandar Markovic war
von 2005-08 Chefdirigent am Tiroler Landestheater Inns-bruck, wo er insgesamt 10
von der Kritik bejubelte Neuproduktionen und zahlreiche Konzerte mit dem
Tiroler Symphonieorchester leitete. Er ist
zudem ein Förderer zeit-genössischer Musik und dirigierte die Uraufführung von Feuerlicht, Nachtschatten von Dirk D’Ase
im Wiener Musikverein ebenso wie Werke von Hartmann, Schiske, Ligeti, Lutoslawski,
Glass, Keuris, Pintscher, Larcher und Tüür.
Aleksandar
Markovic gewann den 1. Preis beim 7. Internationalen Grzegorz Fitelberg Dirigentenwettbewerb
im polnischen Katowice. Sein
Dirigierstudium absolvierte er an der Universität für Musik und darstellende
Kunst Wien bei Leopold Hager. Außerdem besuchte er an der Accademia Musicale
Chigiana in Siena Meisterklassen, die er mit der Auszeichnung Diploma d’onore abschloss. Aleksandar
Markovic war Stipendiat der prestigeträchtigen Herbert von Karajan-Stiftung
Berlin.