Aleksandar Markovic - conductor back

Der 32-jährige Dirigent Aleksandar Markovic ist seit 2005/06 Chefdirigent am Tiroler Landestheaters Innsbruck. In der aktuellen Saison übernimmt er die musikalische Leitung der Neuproduktionen von Cavalleria rusticana/Pagliacci, Schwanensee und Romeo et Juliette sowie die Wiederaufnahme von Der fliegende Holländer, dessen Neuproduktion er mit grossem Erfolg im Juni 2007 dirigiert hatte, Traviata und Tosca. Ausserdem leitet er Konzerte mit dem Tiroler Symphonieorchester Innsbruck mit Werken von Beethoven, Schubert, Prokofiew und Berlioz.

In seiner ersten Saison in Innsbruck dirigierte er die gefeierte Neuproduktion von Puccinis Madama Butterfly, die Wiederaufnahme von Nozze di Figaro und die Neuproduktion von Salome in der Inszenierung der Intendantin Brigitte Fassbaender, Verdis La Traviata und Bellinis Norma. Bereits im September 2004 wurde er zum Musikdirektor der Stanislaw Moniuszko Philharmonie ernannt, nachdem er den 1. Preis beim Internationalen Grzegorz Fitelberg Dirigentenwettbewerb im polnischen Katowice gewonnen hatte.

Bei der Eröffnung der Wiener Festwochen im Mai 2008 dirigierte Aleksandar Markovic die Wiener Symphoniker, bei denen er bereits 2006 debütiert hatte. Im Juni 2008 dirigiert er erstmals die Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz, 2008/09 debütiert er beim Scottish Chamber Orchestra, Konzerthausorchester Berlin, den Stuttgarter Philharmonikern, Nürnberger Philharmonikern und der Brünner Philharmonie. Mit der Slowakischen Philharmonie und der 8. Bruckner eröffnet er im September 2008 die Saison im Stefaniensaal Graz.

Aleksandar Markovic dirigierte das Deutsche Symphonieorchester Berlin, Mozarteum Orchester Salzburg, Wiener Kammerorchester, Symphonieorchester St. Gallen, Belgrader Rundfunkorchester, Budapest Concert Orchestra, Litauische Kammerorchester, die Prager Symphoniker, Janacek Philharmonie, Slowenische Philharmonie, Belgrader Philharmoniker, Rheinische Philharmonie Koblenz, den Wiener Concertverein und am Nationaltheater Prag.

Neben dem klassischen symphonischen Repertoire ist Aleksandar Markovic ein Verfechter zeitgenössischer Musik. Er dirigierte die Uraufführung von Feuerlicht, Nachtschatten von Dirk D’Ase im Wiener Musikverein, Symphonien von Karl Amadeus Hartmann und Karl Schiske sowie Werke von Lutoslawski, Ligeti, Pintscher und Tüür.

Sein Dirigierstudium absolvierte er an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien bei Leopold Hager, der über ihn sagt: „Aleksandar Markovic ist eine der grössten Begabungen, die je bei mir studiert haben.“ Ausserdem besuchte er an der Accademia Musicale Chigiana in Siena die Meisterklassen von Gianluigi Gelmetti und Lothar Zagrosek, die er mit der Auszeichnung Diploma d’onore abschloss. Aleksandar Markovic ist Stipendiat der prestigeträchtigen Herbert von Karajan-Stiftung Berlin.

Mai 2008